Sanhedrin 7

Kapitel 7

א אַרְבַּע מִיתוֹת נִמְסְרוּ לְבֵית דִּין, סְקִילָה, שְׂרֵפָה, הֶרֶג, וָחֶנֶק. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, שְׂרֵפָה, סְקִילָה, חֶנֶק, וָהֶרֶג. זוֹ מִצְוַת הַנִּסְקָלִין:
1 Viererlei Todesstrafen sind dem Gerichte übergeben: Steinigung, Verbrennen, Enthauptung und Erdrosselung. R. Simon sagt: Verbrennen, Steinigung, Erdrosselung und Enthauptung. Obiges ist das gesetzliche Verfahren beim Steinigen.
ב מִצְוַת הַנִּשְׂרָפִין, הָיוּ מְשַׁקְּעִין אוֹתוֹ בַזֶּבֶל עַד אַרְכֻּבּוֹתָיו וְנוֹתְנִין סוּדָר קָשָׁה לְתוֹךְ הָרַכָּה וְכוֹרֵךְ עַל צַוָּארוֹ. זֶה מוֹשֵׁךְ אֶצְלוֹ וְזֶה מוֹשֵׁךְ אֶצְלוֹ עַד שֶׁפּוֹתֵחַ אֶת פִּיו, וּמַדְלִיק אֶת הַפְּתִילָה וְזוֹרְקָהּ לְתוֹךְ פִּיו וְיוֹרֶדֶת לְתוֹךְ מֵעָיו וְחוֹמֶרֶת אֶת בְּנֵי מֵעָיו. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף הוּא אִם מֵת בְּיָדָם לֹא הָיוּ מְקַיְּמִין בּוֹ מִצְוַת שְׂרֵפָה, אֶלָּא פוֹתְחִין אֶת פִּיו בִּצְבָת שֶׁלֹּא בְטוֹבָתוֹ וּמַדְלִיק אֶת הַפְּתִילָה וְזוֹרְקָהּ לְתוֹךְ פִּיו וְיוֹרֶדֶת לְתוֹךְ מֵעָיו וְחוֹמֶרֶת אֶת בְּנֵי מֵעָיו. אָמַר רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן צָדוֹק, מַעֲשֶׂה בְּבַת כֹּהֵן אַחַת שֶׁזִּנְּתָה, וְהִקִּיפוּהָ חֲבִילֵי זְמוֹרוֹת וּשְׂרָפוּהָ. אָמְרוּ לוֹ, מִפְּנֵי שֶׁלֹּא הָיָה בֵית דִּין שֶׁל אוֹתָהּ שָׁעָה בָּקִי:
2 Das gesetzliche Verfahren beim Verbrennen ist folgendes: Man versenkt ihn in Mist bis an seine Kniee, dann legt man ein hartes Tuch in ein weiches und wickelt es ihm um den Hals; Einer zieht (ein Ende) an sich, und der andere zieht (das andere) an sich, bis er den Mund aufsperrt; man macht das Blei heiss und giesst es ihm in den Mund, so dass es ihm ins Innere hinuntergeht und die Eingeweide verbrennt. R. Jehuda sagt: Wenn er da unter ihren Händen stürbe, so würde man an ihm die gesetzliche Vorschrift des Verbrennens nicht vollziehen! Man öffnet vielmehr seinen Mund mit einer Zange gewaltsam, macht das Blei heiss und giesst es ihm in den Mund, so dass es ihm ins Innere hinuntergeht und die Eingeweide verbrennt. Es sagt R. Elieser, Sohn Zadok’s: Einst hatte eines Priesters Tochter Unzucht getrieben, und man umgab sie mit Rebenbündeln und verbrannte sie. Da sprachen sie zu ihm: (Dies geschah,) weil das Gericht von jener Zeit nicht gesetzkundig gewesen.
ג מִצְוַת הַנֶּהֱרָגִים, הָיוּ מַתִּיזִין אֶת רֹאשׁוֹ בְסַיִף כְּדֶרֶךְ שֶׁהַמַּלְכוּת עוֹשָׂה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, נִוּוּל הוּא זֶה, אֶלָּא מַנִּיחִין אֶת רֹאשׁוֹ עַל הַסַּדָּן וְקוֹצֵץ בְּקוֹפִיץ. אָמְרוּ לוֹ, אֵין מִיתָה מְנֻוֶּלֶת מִזּוֹ. מִצְוַת הַנֶּחֱנָקִין, הָיוּ מְשַׁקְּעִין אוֹתוֹ בַזֶּבֶל עַד אַרְכֻּבּוֹתָיו וְנוֹתְנִין סוּדָר קָשָׁה לְתוֹךְ הָרַכָּה וְכוֹרֵךְ עַל צַוָּארוֹ, זֶה מוֹשֵׁךְ אֶצְלוֹ וְזֶה מוֹשֵׁךְ אֶצְלוֹ, עַד שֶׁנַּפְשׁוֹ יוֹצְאָה:
3 Das gesetzliche Verfahren beim Enthaupten ist folgendes: Man haut ihm den Kopf mit dem Schwerte ab, wie es die Regierung macht. R. Jehuda sagt: dies wäre eine Schändung (für ihn); man legt vielmehr seinen Kopf auf einen Block und haut ihn mit einem Beile ab. Da sagten sie zu ihm: Es gibt keine schändlichere Todesart als diese. Das gesetzliche Verfahren beim Erdrosseln ist folgendes: Man versenkt ihn in Mist bis an die Kniee, legt ein hartes Tuch in ein weiches und wickelt es ihm um den Hals; Einer zieht (ein Ende) an sich, und der andere zieht (das andere) an sich, bis ihm das Leben ausgeht.
ד אֵלּוּ הֵן הַנִּסְקָלִין, הַבָּא עַל הָאֵם, וְעַל אֵשֶׁת הָאָב, וְעַל הַכַּלָּה, וְעַל הַזְּכוּר, וְעַל הַבְּהֵמָה, וְהָאִשָּׁה הַמְבִיאָה אֶת הַבְּהֵמָה, וְהַמְגַדֵּף, וְהָעוֹבֵד עֲבוֹדָה זָרָה, וְהַנּוֹתֵן מִזַּרְעוֹ לַמֹּלֶךְ, וּבַעַל אוֹב וְיִדְּעוֹנִי, וְהַמְחַלֵּל אֶת הַשַּׁבָּת, וְהַמְקַלֵּל אָבִיו וְאִמּוֹ, וְהַבָּא עַל נַעֲרָה הַמְאֹרָסָה, וְהַמֵּסִית, וְהַמַּדִּיחַ, וְהַמְכַשֵּׁף, וּבֵן סוֹרֵר וּמוֹרֶה. הַבָּא עַל הָאֵם, חַיָּב עָלֶיהָ מִשּׁוּם אֵם וּמִשּׁוּם אֵשֶׁת אָב. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אֵינוֹ חַיָּב אֶלָּא מִשּׁוּם הָאֵם בִּלְבָד. הַבָּא עַל אֵשֶׁת אָב חַיָּב עָלֶיהָ מִשּׁוּם אֵשֶׁת אָב וּמִשּׁוּם אֵשֶׁת אִישׁ, בֵּין בְּחַיֵּי אָבִיו בֵּין לְאַחַר מִיתַת אָבִיו, בֵּין מִן הָאֵרוּסִין בֵּין מִן הַנִּשּׂוּאִין. הַבָּא עַל כַּלָּתוֹ, חַיָּב עָלֶיהָ מִשּׁוּם כַּלָּתוֹ וּמִשּׁוּם אֵשֶׁת אִישׁ, בֵּין בְּחַיֵּי בְנוֹ בֵּין לְאַחַר מִיתַת בְּנוֹ, בֵּין מִן הָאֵרוּסִין בֵּין מִן הַנִּשּׂוּאִין. הַבָּא עַל הַזְּכוּר וְעַל הַבְּהֵמָה, וְהָאִשָּׁה הַמְבִיאָה אֶת הַבְּהֵמָה, אִם אָדָם חָטָא, בְּהֵמָה מֶה חָטָאת, אֶלָּא לְפִי שֶׁבָּאת לָאָדָם תַּקָּלָה עַל יָדָהּ, לְפִיכָךְ אָמַר הַכָּתוּב תִּסָּקֵל. דָּבָר אַחֵר, שֶׁלֹּא תְהֵא בְּהֵמָה עוֹבֶרֶת בַּשּׁוּק וְיֹאמְרוּ זוֹ הִיא שֶׁנִּסְקַל פְּלוֹנִי עַל יָדָהּ:
4 Folgende werden gesteinigt: Wer seiner Mutter, dem Weibe seines Vaters, seiner Schwiegertochter, einem Manne oder einem Vieh beiwohnt, ein Weib, das Vieh über sich kommen lässt, der Gotteslästerer, der Götzendiener, wer von seinem Samen dem Molech hingibt, der Totenbeschwörer, der Wahrsager, wer den Schabbat entweiht, wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, wer einem verlobten Mädchen beiwohnt, wer (zum Götzendienst), beredet, wer (dazu eine ganze Stadt) verleitet, der Zauberer und der unbändige und widerspenstige Sohn. Wer seiner Mutter (aus Versehen) beigewohnt hat, ist ihretwegen (zwei Sündopfer) schuldig, sofern es seine Mutter und seines Vaters Weib ist. R. Jehuda sagt: Er ist bloß (Ein Sündopfer) schuldig, sofern es seine Mutter ist. Wer seines Vaters Weibe beigewohnt hat, ist ihretwegen (zwei Sündopfer) schuldig, weil es seines Vaters Weib und weil es ein Eheweib ist. (Er ist schuldig), mag dies bei Lebzeiten des Vaters, oder nach dessen Tode, nach der Verlobung oder nach der Heirat geschehen sein. Wer seiner Schwiegertochter beigewohnt hat, ist ihretwegen (zwei Sündopfer) schuldig, weil sie seine Schwiegertochter und zugleich ein Eheweib ist. (Er ist schuldig), mag dies bei Lebzeiten des Sohnes, oder nach dessen Tode, nach der Verlobung oder nach der Heirat geschehen sein. „Wenn jemand einem Manne oder einem Viehe beiwohnt oder wenn ein Weib Vieh über sich kommen lässt,“ (findet Steinigung statt). Wenn der Mensch gesündigt hat, was hat das Vieh verschuldet? Nur weil dem Menschen durch dasselbe ein Anstoss gekommen ist, deshalb sagt die Schrift, dass es gesteinigt werde. Eine andere Erklärung: Damit man nicht, wenn das Vieh auf dem Markte vorbeigeht, sage: das ist es, um welches der und der gesteinigt wurde.
ה הַמְגַדֵּף אֵינוֹ חַיָּב עַד שֶׁיְּפָרֵשׁ הַשֵּׁם. אָמַר רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ בֶּן קָרְחָה, בְּכָל יוֹם דָּנִין אֶת הָעֵדִים בְּכִנּוּי יַכֶּה יוֹסֵי אֶת יוֹסֵי. נִגְמַר הַדִּין, לֹא הוֹרְגִים בְּכִנּוּי, אֶלָּא מוֹצִיאִים כָּל אָדָם לַחוּץ וְשׁוֹאֲלִים אֶת הַגָּדוֹל שֶׁבָּהֶן וְאוֹמְרִים לוֹ אֱמֹר מַה שֶּׁשָּׁמַעְתָּ בְּפֵרוּשׁ, וְהוּא אוֹמֵר, וְהַדַּיָּנִים עוֹמְדִין עַל רַגְלֵיהֶן וְקוֹרְעִין וְלֹא מְאַחִין. וְהַשֵּׁנִי אוֹמֵר אַף אֲנִי כָּמוֹהוּ, וְהַשְּׁלִישִׁי אוֹמֵר אַף אֲנִי כָּמוֹהוּ:
5 Der Gotteslästerer ist nur schuldig, wenn er den Namen (Gottes) deutlich ausspricht. Es sagt R. Josua, Sohn Korcha’s: An allen Tagen verhört man die Zeugen mit einer umschreibenden Benennung: „Es schlage Josah den Josah;“ nachdem aber die Verhandlung vollendet ist, fällt man nicht auf die umschreibende Benennung hin das Todesurteil, sondern man lässt Jedermann hinausgehen und befragt den grössten der Zeugen, indem man zu ihm sagt: „Sprich, was du gehört hast, deutlich aus!“, und er sagt es; die Richter erheben sich dabei und zerreissen ihre Kleider, die sie nie wieder zunähen dürfen; der zweite (Zeuge) sagt dann: „ich habe ebenso wie dieser gehört“, und der dritte sagt: „ich ebenso wie dieser“.
ו הָעוֹבֵד עֲבוֹדָה זָרָה, אֶחָד הָעוֹבֵד, וְאֶחָד הַזּוֹבֵחַ, וְאֶחָד הַמְקַטֵּר, וְאֶחָד הַמְנַסֵּךְ, וְאֶחָד הַמִּשְׁתַּחֲוֶה, וְאֶחָד הַמְקַבְּלוֹ עָלָיו לֶאֱלוֹהַּ, וְהָאוֹמֵר לוֹ אֵלִי אָתָּה. אֲבָל הַמְגַפֵּף וְהַמְנַשֵּׁק וְהַמְכַבֵּד וְהַמְּרַבֵּץ וְהַמַּרְחִיץ, הַסָּךְ, הַמַּלְבִּישׁ וְהַמַּנְעִיל, עוֹבֵר בְּלֹא תַעֲשֶׂה. הַנּוֹדֵר בִּשְׁמוֹ וְהַמְקַיֵּם בִּשְׁמוֹ, עוֹבֵר בְּלֹא תַעֲשֶׂה. הַפּוֹעֵר עַצְמוֹ לְבַעַל פְּעוֹר, זוֹ הִיא עֲבוֹדָתוֹ. הַזּוֹרֵק אֶבֶן לְמַרְקוּלִיס, זוֹ הִיא עֲבוֹדָתוֹ:
6 „Der Götzendiener.“ Es ist einerlei, ob er dient, Opfer schlachtet, räuchert, Trankopfer spendet, sich niederwirft, ihn für einen Gott annimmt oder zu ihm sagt: „Du bist mein Gott!“. Wer aber den Götzen umarmt, küsst, (vor ihm) fegt spritzt, (ihn) badet, salbt, bekleidet oder beschuht, Übertritt bloß ein Verbot. Wer in seinem Namen etwas angelobt oder beschwört, übertritt ein Verbot. Wenn Einer sich vor dem Ba‘al Pe‘or entleert, so ist dies sein Dienst. Wenn Einer einen Stein dem Merkulis zuwirft, so ist dies sein Dienst.
ז הַנּוֹתֵן מִזַּרְעוֹ לַמֹּלֶךְ, אֵינוֹ חַיָּב עַד שֶׁיִּמְסֹר לַמֹּלֶךְ וְיַעֲבִיר בָּאֵשׁ. מָסַר לַמֹּלֶךְ וְלֹא הֶעֱבִיר בָּאֵשׁ, הֶעֱבִיר בָּאֵשׁ וְלֹא מָסַר לַמֹּלֶךְ, אֵינוֹ חַיָּב, עַד שֶׁיִּמְסֹר לַמֹּלֶךְ וְיַעֲבִיר בָּאֵשׁ. בַּעַל אוֹב זֶה פִתּוֹם הַמְדַבֵּר מִשֶּׁחְיוֹ, וְיִדְּעוֹנִי זֶה הַמְדַבֵּר בְּפִיו, הֲרֵי אֵלּוּ בִסְקִילָה, וְהַנִּשְׁאָל בָּהֶם בְּאַזְהָרָה:
7 Wer von seinem Samen dem Molech gibt, ist nur dann schuldig, wenn er (sein Kind) dem Molech übergibt und durchs Feuer führt. Hat er es dem Molech übergeben und nicht durchs Feuer geführt, oder hat er es durchs Feuer geführt und nicht dem Molech übergeben, so ist er nicht schuldig; sondern nur, wenn er es dem Molech übergeben und durchs Feuer geführt hat. — „Der Totenbeschwörer“, das ist der Python, der aus seinen Achselhöhlen reden lässt; „der Wahrsager“ ist der, welcher aus seinem Munde reden lässt; — diese sind mit Steinigung (zu bestrafen), und wer sie befragt, übertritt eine Warnung.
ח הַמְחַלֵּל אֶת הַשַּׁבָּת, בְּדָבָר שֶׁחַיָּבִין עַל זְדוֹנוֹ כָרֵת וְעַל שִׁגְגָתוֹ חַטָּאת. הַמְקַלֵּל אָבִיו וְאִמּוֹ, אֵינוֹ חַיָּב עַד שֶׁיְּקַלְּלֵם בַּשֵּׁם. קִלְּלָם בְּכִנּוּי, רַבִּי מֵאִיר מְחַיֵּב וַחֲכָמִים פּוֹטְרִין:
8 „Wer den Schabbat entweiht“, nämlich durch etwas, wobei man wegen vorsätzlicher Tat mit Ausrottung bestraft und wegen irrtümlicher Tat ein Sündopfer schuldig ist. Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, ist nur dann schuldig, wenn er ihnen mit einem Gottesnamen flucht. Flucht er ihnen mit einem Beinamen, so erklärt ihn R. Meir für schuldig; die Weisen aber sprechen ihn frei.
ט הַבָּא עַל נַעֲרָה הַמְאֹרָסָה, אֵינוֹ חַיָּב עַד שֶׁתְּהֵא נַעֲרָה בְתוּלָה מְאֹרָסָה וְהִיא בְבֵית אָבִיהָ. בָּאוּ עָלֶיהָ שְׁנַיִם, הָרִאשׁוֹן בִּסְקִילָה וְהַשֵּׁנִי בְּחֶנֶק:
9 Wer einem verlobten Mädchen beiwohnt, ist nur dann schuldig, wenn sie mannbar geworden, noch Jungfrau, verlobt und noch im Hause ihres Vaters ist. Haben ihr zwei beigewohnt, so wird der erste mit Steinigung und der zweite mit Erdrosselung bestraft.
י הַמֵּסִית, זֶה הֶדְיוֹט. הַמֵּסִית אֶת הַהֶדְיוֹט, אָמַר לוֹ יֵשׁ יִרְאָה בְמָקוֹם פְּלוֹנִי, כָּךְ אוֹכֶלֶת, כָּךְ שׁוֹתָה, כָּךְ מֵטִיבָה, כָּךְ מְרֵעָה. כָּל חַיָּבֵי מִיתוֹת שֶׁבַּתּוֹרָה אֵין מַכְמִינִין עֲלֵיהֶם, חוּץ מִזּוֹ. אָמַר לִשְׁנַיִם וְהֵן עֵדָיו, מְבִיאִין אוֹתוֹ לְבֵית דִּין וְסוֹקְלִין אוֹתוֹ. אָמַר לְאֶחָד, הוּא אוֹמֵר יֶשׁ לִי חֲבֵרִים רוֹצִים בְּכָךְ. אִם הָיָה עָרוּם וְאֵינוֹ יָכוֹל לְדַבֵּר בִּפְנֵיהֶם, מַכְמִינִין לוֹ עֵדִים אֲחוֹרֵי הַגָּדֵר, וְהוּא אוֹמֵר לוֹ אֱמֹר מַה שֶּׁאָמַרְתָּ לִּי בְיִחוּד, וְהַלָּה אוֹמֵר לוֹ, וְהוּא אוֹמֵר לוֹ הֵיאַךְ נַנִּיחַ אֶת אֱלֹהֵינוּ שֶׁבַּשָּׁמַיִם וְנֵלֵךְ וְנַעֲבֹד עֵצִים וַאֲבָנִים. אִם חוֹזֵר בּוֹ, הֲרֵי זֶה מוּטָב. וְאִם אָמַר כָּךְ הִיא חוֹבָתֵנוּ וְכָךְ יָפֶה לָנוּ, הָעוֹמְדִין מֵאֲחוֹרֵי הַגָּדֵר מְבִיאִין אוֹתוֹ לְבֵית דִּין וְסוֹקְלִין אוֹתוֹ. הָאוֹמֵר אֶעֱבֹד, אֵלֵךְ וְאֶעֱבֹד, נֵלֵךְ וְנַעֲבֹד. אֲזַבֵּחַ, אֵלֵךְ וַאֲזַבֵּחַ, נֵלֵךְ וּנְזַבֵּחַ. אַקְטִיר, אֵלֵךְ וְאַקְטִיר, נֵלֵךְ וְנַקְטִיר. אֲנַסֵּךְ, אֵלֵךְ וַאֲנַסֵּךְ, נֵלֵךְ וּנְנַסֵּךְ. אֶשְׁתַּחֲוֶה, אֵלֵךְ וְאֶשְׁתַּחֲוֶה, נֵלֵךְ וְנִשְׁתַּחֲוֶה. הַמַּדִּיחַ, זֶה הָאוֹמֵר, נֵלֵךְ וְנַעֲבֹד עֲבוֹדָה זָרָה:
10 „ Wer (zum Götzendienst) beredet,“ — darunter ist ein Laie verstauden, und zwar, wenn er einen Privatmann beredet. Sagt er zu Jemand: „es ist eine Gottheit an dem und dem Orte, die so isst, so trinkt, so Gutes und so Böses erteilt, — bei allen Todesschuldigen, die in der Thora vorkommen, legt man keinen Hinterhalt, ausser bei diesem, — sagt er es zu Zweien und sie sind seine Zeugen, so bringen sie ihn vor Gericht, und man steinigt ihn. Sagt er es nur zu Einem, so sage dieser: „ich habe Freunde, die auch daran Gefallen hätten;“ ist Jener listig und will vor ihnen nicht reden, so stellt man ihm Zeugen im Hinterhalt hinter einer Mauer. Dieser sage nun zu ihm: „wiederhole, was du mir (jüngst) gesagt hast, da wir allein sind;“ wiederholt es Jener, so sage er zu ihm: „wie können wir unsern himmlischen Gott verlassen und Holz und Stein anbeten gehen?!“, wenn er nun davon absteht, so ist es gut; sagt er aber: „so ist unsere Schuldigkeit und so frommt es uns!“, so führen die hinter der Mauer Stehenden ihn vor Gericht, und man steinigt ihn. Wenn Jemand sagt: „ich will (dem Götzen) dienen,“ — „ich will hingehen und (ihm)dienen,“ — „lasst uns hingehen und (ihm) dienen“, — „ich will (ihm)opfern, — „ich will hingehen und (ihm) opfern,“ — „lasst uns hingehen und (ihm) opfern,“ — „ich will(ihm) räuchern“, — „ich will hingehen und(ihm)räuchern,“—„lasst uns hingehen und (ihm) räuchern“, „ich will (ihm) Trankopfer spenden“ — „ich will hingehen und (ihm) Trankopfer spenden,“ — „lasst uns hingehen und (ihm) Trankopfer spenden,“ — „ich will mich (vor ihm) niederwerfen,“ — „ich will hingehen und mich (vor ihm) niederwerfen,“ — lasst uns hingehen und uns (vor ihm) niederwerfen;“ — (so ist er schuldig). — „Wer (zum Götzendienst) verleitet;“ das ist der, welcher sagt: „lasst uns gehen und Götzendienst treiben.“
יא הַמְכַשֵּׁף הָעוֹשֶׂה מַעֲשֶׂה חַיָּב, וְלֹא הָאוֹחֵז אֶת הָעֵינָיִם. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר מִשּׁוּם רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ, שְׁנַיִם לוֹקְטִין קִשּׁוּאִין, אֶחָד לוֹקֵט פָּטוּר וְאֶחָד לוֹקֵט חַיָּב, הָעוֹשֶׂה מַעֲשֶׂה חַיָּב, הָאוֹחֵז אֶת הָעֵינַיִם פָּטוּר:
11 „Der Zauberer“; — wer eine Tat verübt, ist schuldig, aber nicht wer bloß die Augen täuscht. R. Akiba sagt im Namen des R. Josua: Von Zweien, die Gurken lesen, kann ein Lesender frei sein, während der andere Lesende schuldig ist; wer nämlich eine Tat verübt, ist schuldig; wer aber bloß die Augen täuscht, ist frei.