ו סַנְהֶדְרִי גְדוֹלָה הָיְתָה שֶׁל שִׁבְעִים וְאֶחָד, וּקְטַנָּה שֶׁל עֶשְׂרִים וּשְׁלֹשָׁה. וּמִנַּיִן לַגְּדוֹלָה שֶׁהִיא שֶׁל שִׁבְעִים וְאֶחָד, שֶׁנֶּאֱמַר (במדבר יא) אֶסְפָה לִּי שִׁבְעִים אִישׁ מִזִּקְנֵי יִשְׂרָאֵל, וּמֹשֶׁה עַל גַּבֵּיהֶן, הֲרֵי שִׁבְעִים וְאֶחָד. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, שִׁבְעִים. וּמִנַּיִן לַקְּטַנָּה שֶׁהִיא שֶׁל עֶשְׂרִים וּשְׁלֹשָׁה, שֶׁנֶּאֱמַר (שם לה) וְשָׁפְטוּ הָעֵדָה וְגוֹ' וְהִצִּילוּ הָעֵדָה, עֵדָה שׁוֹפֶטֶת וְעֵדָה מַצֶּלֶת, הֲרֵי כָאן עֶשְׂרִים. וּמִנַּיִן לָעֵדָה שֶׁהִיא עֲשָׂרָה, שֶׁנֶּאֱמַר (שם יד) עַד מָתַי לָעֵדָה הָרָעָה הַזֹּאת, יָצְאוּ יְהוֹשֻׁעַ וְכָלֵב. וּמִנַּיִן לְהָבִיא עוֹד שְׁלֹשָׁה, מִמַּשְׁמַע שֶׁנֶּאֱמַר (שמות כג) לֹא תִהְיֶה אַחֲרֵי רַבִּים לְרָעֹת, שׁוֹמֵעַ אֲנִי שֶׁאֶהְיֶה עִמָּהֶם לְטוֹבָה, אִם כֵּן לָמָּה נֶאֱמַר (שם) אַחֲרֵי רַבִּים לְהַטֹּת, לֹא כְהַטָּיָתְךָ לְטוֹבָה הַטָּיָתְךָ לְרָעָה. הַטָּיָתְךָ לְטוֹבָה עַל פִּי אֶחָד, הַטָּיָתְךָ לְרָעָה עַל פִּי שְׁנַיִם, וְאֵין בֵּית דִּין שָׁקוּל, מוֹסִיפִין עֲלֵיהֶם עוֹד אֶחָד, הֲרֵי כָאן עֶשְׂרִים וּשְׁלֹשָׁה. וְכַמָּה יְהֵא בְעִיר וּתְהֵא רְאוּיָה לְסַנְהֶדְרִין, מֵאָה וְעֶשְׂרִים. רַבִּי נְחֶמְיָה אוֹמֵר, מָאתַיִם וּשְׁלשִׁים, כְּנֶגֶד שָׂרֵי עֲשָׂרוֹת:
6 Das grosse Synedrion bestand aus einundsiebzig Mitgliedern, das kleine aus dreiundzwanzig. Woher (wissen wir), dass das grosse aus einundsiebzig bestand? Da es heisst (Num. 11, 16): „Versammle mir siebzig Männer aus den Ältesten Israels“ — und Mose über ihnen. das sind einundsiebzig. R. Jehuda sagt: Siebzig. Und woher (wissen wir), dass das kleine aus dreiundzwanzig besteht? Da es heisst (Num. 35, 24 u 25): „Es richte die Gemeinde — es rette die Gemeinde“ — eine richtende Gemeinde und eine rettende Gemeinde, das sind zwanzig. Woher (wissen wir) aber, dass eine Gemeinde aus zehn Männern besteht? Da es heisst (Num. 14, 27): „Wie lange (friste ich) dieser bösen Gemeinde“ — dabei sind Josua und Kaleb ausgenommen. Und woher (wissen wir), dass man noch drei hinzufüge? Daraus, dass es heisst (Exod. 23, 2): „Richte dich nicht nach der Mehrheit zum Bösen, “ kann ich doch entnehmen, dass ich mich zum Guten nach ihnen richten soll; wozu heisst es nun (nochmals): „man richte sich nach der Mehrheit“? Dies lehrt: Nicht wie deine Entscheidung zum Guten soll deine Entscheidung zum Bösen sein; zum Guten kannst du auf das Urteil eines Richters hin entscheiden, zum Bösen aber nur nach dem Urteile zweier. Da aber kein Gericht in gerader Zahl sein darf, so fügt man noch einen hinzu, das sind (zusammen) dreiundzwanzig. Wie viel (Einwohner) müssen in einer Stadt sein, dass sie für ein Synedrion geeignet sei? Hundertundzwanzig. R. Nechemia sagt: Zweihundertunddreissig, damit es den Obern über zehn entspreche.