ט מִי שֶׁיֶּשׁ לוֹ חֲמִשִּׁים זוּז וְהוּא נוֹשֵׂא וְנוֹתֵן בָּהֶם, הֲרֵי זֶה לֹא יִטֹּל. וְכָל מִי שֶׁאֵינוֹ צָרִיךְ לִטֹּל וְנוֹטֵל, אֵינוֹ נִפְטָר מִן הָעוֹלָם עַד שֶׁיִּצְטָרֵךְ לַבְּרִיּוֹת. וְכָל מִי שֶׁצָּרִיךְ לִטֹּל וְאֵינוֹ נוֹטֵל, אֵינוֹ מֵת מִן הַזִּקְנָה עַד שֶׁיְּפַרְנֵס אֲחֵרִים מִשֶּׁלּוֹ, וְעָלָיו הַכָּתוּב אוֹמֵר בָּרוּךְ הַגֶּבֶר אֲשֶׁר יִבְטַח בַּה' וְהָיָה ה' מִבְטַחוֹ (ירמיה יז). וְכֵן דַּיָּן שֶׁדָּן דִּין אֱמֶת לַאֲמִתּוֹ. וְכָל מִי שֶׁאֵינוֹ לֹא חִגֵּר, וְלֹא סוּמָא, וְלֹא פִסֵּחַ, וְעוֹשֶׂה עַצְמוֹ כְּאַחַד מֵהֶם, אֵינוֹ מֵת מִן הַזִּקְנָה עַד שֶׁיִּהְיֶה כְּאֶחָד מֵהֶם, שֶׁנֶּאֱמַר (דברים טז) צֶדֶק צֶדֶק תִּרְדֹּף. וְכָל דַּיָּן שֶׁלּוֹקֵחַ שֹׁחַד וּמַטֶּה אֶת הַדִּין, אֵינוֹ מֵת מִן הַזִּקְנָה עַד שֶׁעֵינָיו כֵּהוֹת, שֶׁנֶּאֱמַר (שמות כג) וְשֹׁחַד לֹא תִקָּח כִּי הַשֹּׁחַד יְעַוֵּר פִּקְחִים וְגוֹ':
9 Wer nur fünfzig Sus hat und damit Geschäfte macht, der nehme nichts an. Wer nichts zu nehmen braucht und doch annimmt, der geht nicht aus der Welt, ohne anderer Menschen bedürftig zu sein. Wer hingegen zu nehmen benötigt ist und den noch nichts nimmt, der stirbt nicht, ohne im hohen Alter Andere mit seinem Vermögen unterstützt zu haben. Von ihm sagt die Schrift (Jer. 17,7): »Gesegnet ist der Mann, der auf Gott vertraut, dessen Zuversicht der Ewige ist«. So ist’s auch mit dem Richter, der nach der Wahrheit ein Urteil fällt.— Wer weder lahm, noch blind, noch hinkend ist, und sich doch stellt, als wäre er es, der erlebt es noch, dass er es wirklich wird. Denn es heisst (Proverb. 11,27): » Wer Böses sucht, über den wird es kommen«. Auch heisst es (Deuter. 16,20): »Gerechtigkeit,« Gerechtigkeit, sollst Du nachstreben! Jeder Richter, der Bestechung annimmt und das Recht beugt, der erlebt es noch, dass seine Augen blöde werden, wie es heisst (Exodus 23,8): »Auch sollst Du keine Bestechung annehmen, denn die Bestechung blendet die Sehendem.«