Mischna
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Menachot 8

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1

כָּל קָרְבְּנוֹת הַצִּבּוּר וְהַיָּחִיד בָּאִים מִן הָאָרֶץ וּמִחוּצָה לָאָרֶץ, מִן הֶחָדָשׁ וּמִן הַיָּשָׁן, חוּץ מִן הָעֹמֶר וּשְׁתֵּי הַלֶּחֶם, שֶׁאֵינָן בָּאִים אֶלָּא מִן הֶחָדָשׁ וּמִן הָאָרֶץ. וְכֻלָּן אֵינָן בָּאִים אֶלָּא מִן הַמֻּבְחָר. וְאֵיזֶהוּ מֻבְחָר. מִכְמָס וּמְזוֹנִיחָה, אַלְפָא לַסֹּלֶת. שְׁנִיָּה לָהֶם, חֲפָרַיִם בַּבִּקְעָה. כָּל הָאֲרָצוֹת הָיוּ כְשֵׁרוֹת, אֶלָּא מִכָּאן הָיוּ מְבִיאִים:

Alle öffentlichen und privaten Opfergaben können aus dem Land [von Israel] oder außerhalb des Landes gebracht werden, aus dem neuen oder dem alten [Getreide], mit Ausnahme des Omer und der beiden Brote [von Shavuot], die nur aus dem neuen [ von Israel] gebracht werden können. Getreide] und aus dem Land [Israel]. Und alle sollten nur von den Besten gebracht werden. Was ist das Beste? Michmas und Mizoniacha sind die besten [Gebiete] für feines Mehl. Zweitbeste für feines Mehl sind Chafaraim im Tal. Das [Korn des] ganzen Landes war gültig, aber sie brachten es nur von diesen Orten.

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2

אֵין מְבִיאִין לֹא מִבֵּית הַזְּבָלִים, וְלֹא מִבֵּית הַשְּׁלָחִים, וְלֹא מִבֵּית הָאִילָן. וְאִם הֵבִיא, כָּשֵׁר. כֵּיצַד הוּא עוֹשֶׂה, נָרָהּ שָׁנָה רִאשׁוֹנָה, וּבַשְּׁנִיָּה זוֹרְעָהּ קֹדֶם לַפֶּסַח שִׁבְעִים יוֹם, וְהִיא עוֹשָׂה סֹלֶת מְרֻבָּה. כֵּיצַד הוּא בוֹדֵק. הַגִּזְבָּר מַכְנִיס אֶת יָדוֹ לְתוֹכָהּ. עָלָה בָהּ אָבָק, פְּסוּלָה, עַד שֶׁיְּנִיפֶנָּה. וְאִם הִתְלִיעָה, פְּסוּלָה:

Man darf [Getreide für Getreideopfer] weder von einem gedüngten Feld noch von einem bewässerten Feld noch von einem Feld [auch mit] Bäumen bepflanzt bringen. Aber wenn man es [von diesen] brachte, war es gültig. Wie macht man das [dh auf dem Feld Getreide für Getreideopfer produzieren]? Er pflügt es im ersten Jahr und im zweiten Jahr sät er es siebzig Tage vor Pesach, und es würde feines Mehl produzieren. Wie würde er es testen? Der Tempelschatzmeister würde seine Hand hineinlegen; Wenn [Mehl] Pulver in [seiner Hand] auftauchte, war es ungültig, bis er es siebte [um das feine Pulver zu entfernen]. Wenn es voller Maden geworden ist, ist es ungültig.

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3

תְּקוֹעָה, אַלְפָא לַשָּׁמֶן. אַבָּא שָׁאוּל אוֹמֵר, שְׁנִיָּה לָהּ רֶגֶב בְּעֵבֶר הַיַּרְדֵּן. כָּל הָאֲרָצוֹת הָיוּ כְשֵׁרוֹת, אֶלָּא מִכָּאן הָיוּ מְבִיאִין. אֵין מְבִיאִין לֹא מִבֵּית הַזְּבָלִים, וְלֹא מִבֵּית הַשְּׁלָחִים, וְלֹא מִמַּה שֶּׁנִּזְרַע בֵּינֵיהֶם. וְאִם הֵבִיא, כָּשֵׁר. אֵין מְבִיאִין אַנְפִּיקְנוֹן. וְאִם הֵבִיא, פָּסוּל. אֵין מְבִיאִין מִן הַגַּרְגְּרִים שֶׁנִּשְׁרוּ בַמַּיִם, וְלֹא מִן הַכְּבוּשִׁים, וְלֹא מִן הַשְּׁלוּקִין. וְאִם הֵבִיא, פָּסוּל:

Tekoa ist am besten für sein Öl. Abba Shaul sagt: Zweitens ist Regev auf der anderen Seite des Jordan. Das [Öl des] ganzen Landes war gültig, aber sie brachten es nur von diesen Orten. Man darf es nicht von einem gedüngten Feld oder von einem bewässerten Feld oder von [von auf einem Feld gepflanzten Olivenbäumen] mit dazwischen gesäten Samen bringen, aber wenn man es [von diesen] brachte, war es gültig. Man darf kein Anpikanon [Öl aus Oliven, die nicht voll ausgereift waren] mitbringen, und wenn man es mitgebracht hat, ist es ungültig. Man darf es nicht aus Olivenbeeren bringen, die in Wasser eingeweicht oder konserviert oder gedünstet waren; und wenn man es gebracht hat, ist es ungültig.

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4

שְׁלשָׁה זֵיתִים, וּבָהֶן שְׁלשָׁה שְׁלשָׁה שְׁמָנִים. הַזַּיִת הָרִאשׁוֹן, מְגַרְגְּרוֹ בְרֹאשׁ הַזַּיִת וְכוֹתֵשׁ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַסַּל. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, סְבִיבוֹת הַסַּל. זֶה רִאשׁוֹן. טָעַן בְּקוֹרָה, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בַּאֲבָנִים. זֶה שֵׁנִי. חָזַר וְטָחַן וְטָעַן, זֶה שְׁלִישִׁי. הָרִאשׁוֹן לַמְּנוֹרָה, וְהַשְּׁאָר לַמְּנָחוֹת. הַזַּיִת הַשֵּׁנִי מְגַרְגְּרוֹ בְרֹאשׁ הַגַּג, וְכוֹתֵשׁ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַסַּל. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, סְבִיבוֹת הַסַּל, זֶה רִאשׁוֹן. טָעַן בְּקוֹרָה, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בַּאֲבָנִים, זֶה שֵׁנִי. חָזַר וְטָחַן וְטָעַן, זֶה שְׁלִישִׁי. הָרִאשׁוֹן לַמְּנוֹרָה, וְהַשְּׁאָר לַמְּנָחוֹת. הַזַּיִת הַשְּׁלִישִׁי, עוֹטְנוֹ בְתוֹךְ הַבַּיִת עַד שֶׁיִּלְקֶה, וּמַעֲלֵהוּ וּמְנַגְּבוֹ בְרֹאשׁ הַגַּג, וְכוֹתֵשׁ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַסַּל. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, סְבִיבוֹת הַסַּל, זֶה רִאשׁוֹן. טָעַן בְּקוֹרָה, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, בַּאֲבָנִים, זֶה שֵׁנִי. חָזַר וְטָחַן וְטָעַן, זֶה שְׁלִישִׁי. הָרִאשׁוֹן לַמְּנוֹרָה, וְהַשְּׁאָר לַמְּנָחוֹת:

Es gibt drei Oliven und jede gibt drei Arten von Öl. Die erste Ernte von Oliven pflückt er die Oliven von der Spitze des Baumes; und er schlägt sie und legt sie in den Korb; Rabbi Juda sagt: um die [Seiten des] Korbs. Das ist das erste. Dann drückt er sie mit dem Strahl; Rabbi Juda sagt: mit Steinen. Dies ist der zweite. Er geht zurück und mahlt sie und drückt sie erneut. Dies ist der dritte. Das erste [Öl] ist für die Menora [Tempelkandelaber] und die anderen für Getreideangebote geeignet . Die zweite Olivenernte ist, wenn er sie auf Dachhöhe pflückt und sie schlägt und in den Korb legt; Rabbi Juda sagt: um die [Seiten des] Korbs. Das ist das erste. Dann drückt er sie mit dem Strahl; Rabbi Juda sagt: mit Steinen. Dies ist der zweite. Er geht zurück und mahlt sie und drückt sie erneut. Dies ist der dritte. Das erste [Öl] ist für die Menora und die anderen für Getreideangebote geeignet . Die dritte Olivenernte ist, wenn er die letzten Oliven des Baumes in das Lagerhaus [der Ölpresse] packt, bis sie überreif werden; er nimmt sie auf und trocknet sie auf dem Dach und er schlägt sie und legt sie in den Korb; Rabbi Juda sagt: um den Korb herum. Das ist das erste. Dann drückt er sie mit dem Strahl; Rabbi Juda sagt: mit Steinen. Dies ist der zweite. Er geht zurück und mahlt sie und drückt sie erneut. Dies ist der dritte. Das erste [Öl] ist für die Menora und die anderen für Getreideangebote geeignet .

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5

הָרִאשׁוֹן שֶׁבָּרִאשׁוֹן, אֵין לְמַעְלָה מִמֶּנּוּ. הַשֵּׁנִי שֶׁבָּרִאשׁוֹן וְהָרִאשׁוֹן שֶׁבַּשֵּׁנִי, שָׁוִין. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבָּרִאשׁוֹן וְהַשֵּׁנִי שֶׁבַּשֵּׁנִי וְהָרִאשׁוֹן שֶׁבַּשְּׁלִישִׁי, שָׁוִין. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּשֵּׁנִי וְהַשֵּׁנִי שֶׁבַּשְּׁלִישִׁי, שָׁוִין. הַשְּׁלִישִׁי שֶׁבַּשְּׁלִישִׁי, אֵין לְמַטָּה מִמֶּנּוּ. אַף הַמְּנָחוֹת הָיוּ בַדִּין שֶׁיִּטָּעֲנוּ שֶׁמֶן זַיִת זַךְ. מָה אִם הַמְּנוֹרָה שֶׁאֵינָהּ לַאֲכִילָה, טְעוּנָה שֶׁמֶן זַיִת זַךְ, הַמְּנָחוֹת, שֶׁהֵן לַאֲכִילָה, אֵינוֹ דִין שֶׁיִּטָּעֲנוּ שֶׁמֶן זַיִת זַךְ. תַּלְמוּד לוֹמַר (שמות כז), זָךְ כָּתִית לַמָּאוֹר, וְלֹא זַךְ כָּתִית לַמְּנָחוֹת:

Der erste der ersten, es gibt keinen besseren als ihn. Der zweite vom ersten und der erste vom zweiten sind gleich. Das dritte des ersten, das zweite des zweiten und das erste Öl des dritten sind gleich. Der dritte der zweiten und der zweite des dritten sind gleich. Das dritte des dritten gibt es nicht schlimmer als es. Es wäre logisch gewesen, dass Getreideopfer auch das reinste Olivenöl erfordern sollten: Wenn die Menora , deren [Öl] nicht zum Essen bestimmt ist, reines Olivenöl benötigt, dann sollten auch Getreideopfer, deren Öl zum Essen bestimmt ist, auch reines Olivenöl benötigen Olivenöl? Aber die Schrift sagt: „Reines Olivenöl aus geschlagenen Oliven zum Anzünden“ (2. Mose 27:20) und nicht reines Olivenöl aus geschlagenen Oliven zum Getreideangebot.

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6

וּמִנַּיִן הָיוּ מְבִיאִין אֶת הַיַּיִן. קְרוּתִים וְהַטּוּלִים, אַלְפָא לַיָּיִן. שְׁנִיָּה לָהֶן, בֵּית רִמָּה וּבֵית לָבָן בָּהָר, וּכְפַר סִגְנָה בַבִּקְעָה. כָּל הָאֲרָצוֹת הָיוּ כְשֵׁרוֹת, אֶלָּא מִכָּאן הָיוּ מְבִיאִין. אֵין מְבִיאִין, לֹא מִבֵּית הַזְּבָלִים, וְלֹא מִבֵּית הַשְּׁלָחִין, וְלֹא מִמַּה שֶּׁנִּזְרַע בֵּינֵיהֶן. וְאִם הֵבִיא, כָּשֵׁר. אֵין מְבִיאִין אִלְיוּסְטָן. וְאִם הֵבִיא, כָּשֵׁר. אֵין מְבִיאִין יָשָׁן, דִּבְרֵי רַבִּי. וַחֲכָמִים מַכְשִׁירִין. אֵין מְבִיאִין, לֹא מָתוֹק, וְלֹא מְעֻשָּׁן, וְלֹא מְבֻשָּׁל. וְאִם הֵבִיא, פָּסוּל. אֵין מְבִיאִין מִן הַדָּלִיּוֹת, אֶלָּא מִן הָרוֹגְלִיּוֹת וּמִן הַכְּרָמִים הָעֲבוּדִים:

Woher brachten sie den Wein [für die Trankopfer]? Keruhim und Attulim eignen sich am besten für Wein. An zweiter Stelle stehen Bet Rimmah und Bet Lavan am Berg und Kefar Signa im Tal. [Wein des] ganzen Landes war gültig, aber sie brachten es nur von diesen Orten. Man darf es weder von einem befruchteten Feld noch von einem bewässerten Feld noch von mit Samen gesäten [auf einem Feld gepflanzten Reben] bringen; aber wenn man es [von diesen] brachte, war es gültig. Man darf keinen Wein aus sonnengesüßten Trauben mitbringen, aber wenn man ihn mitgebracht hat, war er gültig. Man darf keinen alten Wein mitbringen, die Worte des Rabbiners. Aber die Weisen bestätigen es. Man darf keinen süßen Wein oder geräucherten Wein oder gekochten Wein mitbringen, und wenn man ihn mitgebracht hat, war er ungültig. Man darf keinen Wein aus Trauben bringen, die aufgezogen und am Schilf aufgehängt wurden, sondern nur aus bodennahen Reben und aus kultivierten Weinbergen.

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7

לֹא הָיוּ כוֹנְסִים אוֹתוֹ בַחֲצָבִים גְּדוֹלִים, אֶלָּא בְחָבִיּוֹת קְטַנּוֹת. וְאֵינוֹ מְמַלֵּא אֶת הֶחָבִיּוֹת עַד פִּיהֶם, כְּדֵי שֶׁיְּהֵא רֵיחוֹ נוֹדֵף. אֵינוֹ מֵבִיא, לֹא מִפִּיהָ, מִפְּנֵי הַקְּמָחִין. וְלֹא מִשּׁוּלֶיהָ, מִפְּנֵי הַשְּׁמָרִים. אֶלָּא מֵבִיא מִשְּׁלִישָׁהּ וּמֵאֶמְצָעָהּ. כֵּיצַד הוּא בוֹדֵק, הַגִּזְבָּר יוֹשֵׁב וְהַקָּנֶה בְיָדוֹ, זָרַק אֶת הַגִּיד וְהִקִּישׁ בַּקָּנֶה. רַבִּי יוֹסֵי בְרַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, יַיִן שֶׁעָלָה בוֹ קְמָחִין, פָּסוּל, שֶׁנֶּאֱמַר, תְּמִימִים יִהְיוּ לָכֶם וּמִנְחָתָם (במדבר כח), תְּמִימִים יִהְיוּ לָכֶם וְנִסְכֵּיהֶם (שם):

Sie würden [den Wein] nicht in große Fässer füllen, sondern in kleine Fässer. Und man füllte die Fässer nicht bis zum Rand, damit sein Geruch wehte. Man darf den Wein nicht am Rand des Fasses wegen des Schaums nehmen, noch den am Boden wegen der Hefe. Vielmehr sollte man es nur aus dem mittleren Drittel des Fasses nehmen. Wie hat er es getestet? Der Tempelschatzmeister saß mit einem [Schilfrohr] in der Hand; Wenn es [während des Gießens] aus der Hefe schoss, klopfte er mit seinem Schilf [als Zeichen, mit dem Gießen aufzuhören]. Rabbi Yose Bar Juda sagt: Wein, auf dem es einen Abschaum gibt, ist ungültig, wie gesagt wird: "Sie werden für dich ohne Makel und ihr Getreidopfer sein" und "Sie werden für dich ohne Makel und ihre Trankopfer sein". (Numeri 28: 19-20, 31).

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