Eruvin 7

Kapitel 7

א חַלּוֹן שֶׁבֵּין שְׁתֵּי חֲצֵרוֹת, אַרְבָּעָה עַל אַרְבָּעָה, בְּתוֹךְ עֲשָׂרָה, מְעָרְבִין שְׁנַיִם, וְאִם רָצוּ, מְעָרְבִין אֶחָד. פָּחוֹת מֵאַרְבָּעָה עַל אַרְבָּעָה, אוֹ לְמַעְלָה מֵעֲשָׂרָה, מְעָרְבִין שְׁנַיִם וְאֵין מְעָרְבִין אֶחָד:
1 Befindet sich zwischen zwei Höfen ein Fenster von vier [Handbreiten] im Geviert innerhalb zehn [Handbreiten] können sie gesondert den ‘Erub machen, und wenn sie wollen, können sie gemeinsam ‘Erub machen; von weniger als vier [Handbreiten] im Geviert, oder höher als zehn, machen sie den ‘Erub gesondert, können aber nicht gemeinsam ‘Erub machen.
ב כֹּתֶל שֶׁבֵּין שְׁתֵּי חֲצֵרוֹת גָּבוֹהַּ עֲשָׂרָה וְרָחָב אַרְבָּעָה, מְעָרְבִין שְׁנַיִם וְאֵין מְעָרְבִין אֶחָד. הָיוּ בְרֹאשׁוֹ פֵרוֹת, אֵלּוּ עוֹלִין מִכָּאן וְאוֹכְלִין, וְאֵלּוּ עוֹלִין מִכָּאן וְאוֹכְלִין, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יוֹרִידוּ לְמַטָּה. נִפְרְצָה הַכֹּתֶל עַד עֶשֶׂר אַמּוֹת, מְעָרְבִין שְׁנַיִם, וְאִם רָצוּ מְעָרְבִין אֶחָד, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְפֶתַח. יוֹתֵר מִכָּאן, מְעָרְבִין אֶחָד וְאֵין מְעָרְבִין שְׁנָיִם:
2 Ist die Wand zwischen zwei Höfen zehn [Handbreiten] hoch und vier breit, machen sie gesondert den ‘Erub und können nicht gemeinsam ‘Erub machen. Befinden sich auf derselben Früchte, so können diese hier hinaufsteigen und essen, jene wieder dort hinaufsteigen und essen, nur dürfen sie nichts hinuntertragen. Ist die Wand bis zehn Ellen eingerissen, können sie gesondert ‘Erub machen, wenn sie aber wollen, können sie gemeinsam den ‘Erub machen, weil es wie ein Eingang ist; darüber hinaus, müssen sie den ‘Erub gemeinsam machen und können nicht gesondert ‘Erub machen.
ג חָרִיץ שֶׁבֵּין שְׁתֵּי חֲצֵרוֹת עָמוֹק עֲשָׂרָה וְרָחָב אַרְבַּע, מְעָרְבִין שְׁנַיִם וְאֵין מְעָרְבִין אֶחָד, אֲפִלּוּ מָלֵא קַשׁ אוֹ תֶבֶן. מָלֵא עָפָר, אוֹ צְרוֹרוֹת, מְעָרְבִין אֶחָד, וְאֵין מְעָרְבִין שְׁנָיִם:
3 Ist der Graben zwischen zwei Höfen zehn [Handbreiten] tief und vier breit, machen sie gesondert ‘Erub und können nicht gemeinsam den ‘Erub machen, selbst wenn er voll Stroh oder Häcksel ist
ד נָתַן עָלָיו נֶסֶר שֶׁהוּא רָחָב אַרְבָּעָה טְפָחִים, וְכֵן שְׁתֵּי גְזֻזְטְרָאוֹת זוֹ כְנֶגֶד זוֹ, מְעָרְבִין שְׁנַיִם, וְאִם רָצוּ, מְעָרְבִין אֶחָד. פָּחוֹת מִכָּאן, מְעָרְבִין שְׁנַיִם וְאֵין מְעָרְבִין אֶחָד:
4 Hat er ein Brett über ihn gelegt, welches vier Handbreiten breit ist, und ebenso [über] zwei einander gegenüber liegende Balkone, so machen sie gesondert ‘Erub, wenn sie aber wollen, können sie gemeinsam ‘Erub machen; weniger als soviel, so machen sie gesondert ‘Erub und können nicht den ‘Erub gemeinsam machen.
ה מַתְבֵּן שֶׁבֵּין שְׁתֵּי חֲצֵרוֹת, גָּבוֹהַּ עֲשָׂרָה טְפָחִים, מְעָרְבִין שְׁנַיִם וְאֵין מְעָרְבִין אֶחָד. אֵלּוּ מַאֲכִילִין מִכָּאן וְאֵלּוּ מַאֲכִילִין מִכָּאן. נִתְמַעֵט הַתֶּבֶן מֵעֲשָׂרָה טְפָחִים, מְעָרְבִין אֶחָד וְאֵין מְעָרְבִין שְׁנָיִם:
5 Ist ein Strohhaufe zwischen zwei Höfen zehn Handbreiten hoch, so machen sie den ‘Erub gesondert und können nicht gemeinsam ‘Erub machen; diese dürfen von hier fressen lassen und jene von dort fressen lassen. Ist das Stroh niedriger als zehn Handbreiten geworden, müssen sie den ‘Erub gemeinsam machen und können nicht gesondert ‘Erub machen.
ו כֵּיצַד מִשְׁתַּתְּפִין בַּמָּבוֹי. מֵנִיחַ אֶת הֶחָבִית וְאוֹמֵר, הֲרֵי זוֹ לְכָל בְּנֵי מָבוֹי, וּמְזַכֶּה לָהֶן עַל יְדֵי בְנוֹ וּבִתּוֹ הַגְּדוֹלִים וְעַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ הָעִבְרִים וְעַל יְדֵי אִשְׁתּוֹ, אֲבָל אֵינוֹ מְזַכֶּה לֹא עַל יְדֵי בְנוֹ וּבִתּוֹ הַקְּטַנִּים וְלֹא עַל יְדֵי עַבְדּוֹ וְשִׁפְחָתוֹ הַכְּנַעֲנִים, מִפְּנֵי שֶׁיָּדָן כְּיָדוֹ:
6 Wie macht man den Schittuf in der Strasse? Man stellt den Krug hin und spricht: »Das sei für alle Einwohner der Strasse «, und eignet es ihnen zu durch seinen Sohn oder seine Tochter, die grossjährig sind, durch seinen Knecht oder seine Magd, welche Hebräer sind und durch seine Gattin; aber er kann es nicht zueignen durch seinen Sohn oder seine Tochter, welche minderjährig sind, noch durch seinen Knecht oder seine Magd, die Kena‘aniter sind, weil ihre Hand wie seine Hand ist.
ז נִתְמַעֵט הָאֹכֶל, מוֹסִיף וּמְזַכֶּה, וְאֵין צָרִיךְ לְהוֹדִיעַ. נִתּוֹסְפוּ עֲלֵיהֶם, מוֹסִיף וּמְזַכֶּה, וְצָרִיךְ לְהוֹדִיעַ:
7 Hat die Speise sich vermindert, kann er zulegen und zueignen und braucht es nicht mitzuTeilen; kamen welche zu ihnen hinzu, kann er zulegen und zueignen, muss es aber mitTeilen.
ח כַּמָּה הוּא שִׁעוּרוֹ. בִּזְמַן שֶׁהֵן מְרֻבִּין, מְזוֹן שְׁתֵּי סְעוּדוֹת לְכֻלָּם. בִּזְמַן שֶׁהֵן מֻעָטִין, כִּגְרוֹגֶרֶת לְהוֹצָאַת שַׁבָּת לְכָל אֶחָד וְאֶחָד:
8 Wie gross ist ihr Quantum? Sind ihrer Viele — Kost zweier Mahlzeiten für sie Alle; sind ihrer Wenige — das (hinsichtlich des Hinaustragens am Schabbat maassgebende) Volumen einer getrockneten Feige für jeden Einzelnen.
ט אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּתְחִלַּת עֵרוּב. אֲבָל בִּשְׁיָרֵי עֵרוּב, כָּל שֶׁהוּא. וְלֹא אָמְרוּ לְעָרֵב בַּחֲצֵרוֹת אֶלָּא כְדֵי שֶׁלֹּא לְשַׁכֵּחַ אֶת הַתִּינוֹקוֹת:
9 Rabbi Jose sagt: Wobei sind die Worte gesagt? Bei der Eröffnung des ‘Erub; aber bei den Ueberresten des ‘Erub: — wie viel immer es ist. Und sie haben nur darum angeordnet den ‘Erub in den Höfen zu machen, um ihn bei den Kindern nicht in Vergessenheit zu bringen.
י בַּכֹּל מְעָרְבִין וּמִשְׁתַּתְּפִין, חוּץ מִן הַמַּיִם וּמִן הַמֶּלַח, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ אוֹמֵר, כִּכָּר הוּא עֵרוּב. אֲפִלּוּ מַאֲפֵה סְאָה וְהִיא פְרוּסָה, אֵין מְעָרְבִין בָּהּ. כִּכָּר בְּאִסָּר וְהוּא שָׁלֵם, מְעָרְבִין בּוֹ:
10 Mit Allem kann man ‘Erub oder Schittuf machen, nur nicht mit Wasser oder Salz. Dies die Worte des R. Eli‘ezer; R. Joschu‘a sagt: Ein Laib ist die ‘Erubspeise; selbst ein Gebäck von einem Maasse — wenn es ein Bruchstück ist, so kann man damit keinen ‘Erub machen; ein Laib für einen Dreier — wenn es nur ganz ist, so kann man damit ‘Erub machen.
יא נוֹתֵן אָדָם מָעָה לְחֶנְוָנִי וּלְנַחְתּוֹם כְּדֵי שֶׁיִּזְכֶּה לוֹ עֵרוּב, דִּבְרֵי רַבִּי אֱלִיעֶזֶר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לֹא זָכוּ לוֹ מְעוֹתָיו. וּמוֹדִים בִּשְׁאָר כָּל אָדָם שֶׁזָּכוּ לוֹ מְעוֹתָיו, שֶׁאֵין מְעָרְבִין לְאָדָם אֶלָּא מִדַּעְתּוֹ. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בְּעֵרוּבֵי תְחוּמִין, אֲבָל בְּעֵרוּבֵי חֲצֵרוֹת, מְעָרְבִין לְדַעְתּוֹ וְשֶׁלֹּא לְדַעְתּוֹ, לְפִי שֶׁזָּכִין לְאָדָם שֶׁלֹּא בְּפָנָיו, וְאֵין חָבִין לְאָדָם שֶׁלֹּא בְּפָנָיו:
11 Es kann Jemand einen Groschen dem Krämer oder dem Bäcker geben, damit er ihm den ‘Erub zueigne. Dies die Worte des R. Eliezer; die Weisen aber sagen: Sein Geld eignet ihm nicht zu. Doch räumen sie ein, dass ihm bei jedem Andern sein Geld zueignet. Man kann ja keinem Menschen ‘Erub machen, es sei denn mit dessen Zustimmung. R. Juda sagt: Wobei sind diese Worte gesprochen? Bei dem ‘Erub der Sabbatbezirke; aber bei dem ‘Erub der Höfe kann man mit seiner Zustimmung und ohne seine Zustimmung ‘Erub machen, insofern man jemand wohl einen Vorteil in seiner Abwesenheit zuwenden, niemand aber in seiner Abwesenheit einen Nachteil zuwenden kann.