ו עֲקַבְיָא בֶּן מַהֲלַלְאֵל הֵעִיד אַרְבָּעָה דְבָרִים. אָמְרוּ לוֹ, עֲקַבְיָא, חֲזֹר בְּךָ בְאַרְבָּעָה דְבָרִים שֶׁהָיִיתָ אוֹמֵר וְנַעַשְׂךָ אַב בֵּית דִּין לְיִשְׂרָאֵל. אָמַר לָהֶן, מוּטָב לִי לְהִקָּרֵא שׁוֹטֶה כָּל יָמַי, וְלֹא לֵעָשׂוֹת שָׁעָה אַחַת רָשָׁע לִפְנֵי הַמָּקוֹם, שֶׁלֹּא יִהְיוּ אוֹמְרִים, בִּשְׁבִיל שְׂרָרָה חָזַר בּוֹ. הוּא הָיָה מְטַמֵּא שְׂעַר הַפְּקֻדָּה וְדַם הַיָּרוֹק. וַחֲכָמִים מְטַהֲרִין. הוּא הָיָה מַתִּיר שְׂעַר בְּכוֹר בַּעַל מוּם שֶׁנָּשַׁר וְהִנִּיחוֹ בְחַלּוֹן וְאַחַר כָּךְ שְׁחָטוֹ, וַחֲכָמִים אוֹסְרִים. הוּא הָיָה אוֹמֵר, אֵין מַשְׁקִין לֹא אֶת הַגִּיֹּרֶת וְלֹא אֶת שִׁפְחָה הַמְשֻׁחְרֶרֶת. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, מַשְׁקִין. אָמְרוּ לוֹ, מַעֲשֶׂה בְּכַרְכְּמִית, שִׁפְחָה מְשֻׁחְרֶרֶת שֶׁהָיְתָה בִירוּשָׁלַיִם, וְהִשְׁקוּהָ שְׁמַעְיָה וְאַבְטַלְיוֹן. אָמַר לָהֶם, דֻּגְמָא הִשְׁקוּהָ. וְנִדּוּהוּ, וּמֵת בְּנִדּוּיוֹ, וְסָקְלוּ בֵית דִּין אֶת אֲרוֹנוֹ. אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, חַס וְשָׁלוֹם שֶׁעֲקַבְיָא נִתְנַדָּה, שֶׁאֵין עֲזָרָה נִנְעֶלֶת בִּפְנֵי כָל אָדָם מִיִּשְׂרָאֵל בְּחָכְמָה וּבְיִרְאַת חֵטְא כַּעֲקַבְיָא בֶּן מַהֲלַלְאֵל. וְאֶת מִי נִדּוּ, אֱלִיעֶזֶר בֶּן חֲנוֹךְ, שֶׁפִּקְפֵּק בְּטָהֳרַת יָדָיִם. וּכְשֶׁמֵּת, שָׁלְחוּ בֵית דִּין וְהִנִּיחוּ אֶבֶן עַל אֲרוֹנוֹ. מְלַמֵּד שֶׁכָּל הַמִּתְנַדֶּה וּמֵת בְּנִדּוּיוֹ, סוֹקְלִין אֶת אֲרוֹנוֹ:
6 Akabja, Sohn Mahalalels, bezeugte vier Lehren. Da sagten sie zu ihm: Akabja, widerrufe die vier Lehren, die Du gesagt hast, — und wir wollen Dich zum Gerichtsvorsitzenden für Israel machen! Da sagte er zu ihnen: Lieber möchte ich mein Leben lang ein Thor genannt werden, als dass ich eine Stunde vor Gott ein Frevler werde; man soll nicht sagen, er hat um eines Amtes willen widerrufen. — Er hatte nämlich ein (vom Aussatze) zurückgelassenes weißes Haar und gelbes Blut (einer Frau) für unrein erklärt, während die Weisen (beides) für rein erklärten. Er hatte ferner das von einem fehlerhaften erstgeborenen Viehe ausgefallene Haar, das man in eine Wandnische gelegt hatte, (zur Benutzung) erlaubt, nachdem man das Vieh geschlachtet, während die Weisen es verboten. Endlich hatte er gesagt: Man gibt keiner Proselytin und keiner freigelassenen Sklavin (das bittere Wasser) zu trinken; die Weisen aber sagen: Man gibt (es ihnen) zu trinken. Sie sagten zu ihm: Es geschah doch einmal bei der Karkemit, einer freigelassenen Sklavin zu Jerusalem, dass Schemaja und Abtalion ihr (das bittere Wasser) zu trinken geben ließen! Da sagte er zu ihnen: Sie haben ihr nur etwas Ähnliches zu trinken geben lassen. Darauf Taten sie ihn in den Bann; erstarb auch in dem Banne, und das Gericht steinigte seinen Sarg. Es sagt R. Jehuda: Gott bewahre, dass Akabja in den Bann gelegt sein sollte; denn es ward hinter Keinem in Israel der Tempel-Vorhof geschlossen, der an Weisheit und Sünden-Scheu dem Akabja, Sohn Mahalalels, gliche! Wen denn hat man in den Bann getan? Den Elieser, Sohn Chanoch’s, weil er an (der Satzung) der Hände-Reinigung rüttelte. Als er gestorben war, schickte das Gericht hin und ließ auf dessen Sarg einen Stein legen. Dies lehrt (uns), dass man, wenn ein Gebannter im Banne stirbt, dessen Sarg steinigt.