Demai 7

Kapitel 7

א הַמַּזְמִין אֶת חֲבֵרוֹ שֶׁיֹּאכַל אֶצְלוֹ, וְהוּא אֵינוֹ מַאֲמִינוֹ עַל הַמַּעַשְׂרוֹת, אוֹמֵר מֵעֶרֶב שַׁבָּת, מַה שֶּׁאֲנִי עָתִיד לְהַפְרִישׁ מָחָר, הֲרֵי הוּא מַעֲשֵׂר, וּשְׁאָר מַעֲשֵׂר סָמוּךְ לוֹ, זֶה שֶׁעָשִׂיתִי מַעֲשֵׂר עָשׂוּי תְּרוּמַת מַעֲשֵׂר עָלָיו, וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי בִּצְפוֹנוֹ אוֹ בִדְרוֹמוֹ, וּמְחֻלָּל עַל הַמָּעוֹת:
1 Wenn Jemand seinen Freund einladet, dass er (am Sabbat bei ihm speisen möge, und er ist ihm wegen der Zehnten nicht beglaubigt; so spricht er am Vorabend des Sabbat: Was ich morgen absondern werde, sei der Zehnt, und was noch am Zehnten fehlt, sei daneben; das was ich als <span dir="rtl">מעשר</span> gemacht habe, gilt als Zehnthebe für das Ganze. Der zweite Zehnt sei an der Nord oder Südseite und sei durch Lösegeld dem Heiligen entzogen.
ב מָזְגוּ לוֹ אֶת הַכּוֹס, אוֹמֵר, מַה שֶּׁאֲנִי עָתִיד לְשַׁיֵּר בְּשׁוּלֵי הַכּוֹס, הֲרֵי הוּא מַעֲשֵׂר, וּשְׁאָר מַעֲשֵׂר סָמוּךְ לוֹ, זֶה שֶׁעָשִׂיתִי מַעֲשֵׂר עָשׂוּי תְּרוּמַת מַעֲשֵׂר עָלָיו, וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי בְּפִיו, וּמְחֻלָּל עַל הַמָּעוֹת:
2 Hat man ihm den Becher eingeschenkt so spricht er: Was ich am Boden des Bechers übrig lassen werde, sei Zehnt; das was noch am Zehnt fehlt, sei daneben; das, was ich zum Zehnt gemacht habe, sei die Zehnthebe dafür, der Zweitzehnt sei am Rande und durch Lösegeld dem Heiligtum entzogen.
ג פּוֹעֵל שֶׁאֵינוֹ מַאֲמִין לְבַעַל הַבַּיִת, נוֹטֵל גְּרוֹגֶרֶת אַחַת וְאוֹמֵר, זוֹ וְתֵשַׁע הַבָּאוֹת אַחֲרֶיהָ, עֲשׂוּיוֹת מַעֲשֵׂר עַל תִּשְׁעִים שֶׁאֲנִי אוֹכֵל, זוֹ עֲשׂוּיָה תְרוּמַת מַעֲשֵׂר עֲלֵיהֶן, וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי בָּאַחֲרוֹנָה, וּמְחֻלָּל עַל הַמָּעוֹת, וְחוֹשֵׂךְ גְּרוֹגֶרֶת אֶחָת. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, לֹא יַחְשׂךְ, מִפְּנֵי שֶׁהוּא מְמַעֵט מְלַאכְתּוֹ שֶׁל בַּעַל הַבָּיִת. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר לֹא יַחְשׂךְ, מִפְּנֵי שֶׁהוּא תְנַאי בֵּית דִּין:
3 Ein Arbeiter, der seinen Grundherrn nicht beglaubigt hält, nimmt eine dürre Feige und spricht: Diese und 9, welche nach ihr folgen, seien Zehnt zu den 90, die ich esse. Diese Eine sei Zehnthebe für alle. Der zweite Zehnt sei in denen, die nach folgen und durch Lösegeld dem Heiligen entzogen. Er entziehe sich dann des Genusses einer Feige. Rabban Simeon ben Gamliel aber sagt: Dies soll er nicht, weil er dadurch die Arbeit für den Brotherrn verringert. R. Jose sagt: Er soll es nicht, weil es gerichtliche Bedingung ist.
ד הַלּוֹקֵחַ יַיִן מִבֵּין הַכּוּתִים, אוֹמֵר, שְׁנֵי לֻגִּין שֶׁאֲנִי עָתִיד לְהַפְרִישׁ, הֲרֵי הֵן תְּרוּמָה, וַעֲשָׂרָה מַעֲשֵׂר, וְתִשְׁעָה מַעֲשֵׂר שֵׁנִי. מֵחֵל וְשׁוֹתֶה:
4 Wer Wein von den Samaritanern kauft, sagt: Zwei Lug, welche ich einst absondern werde, sollen Hebe sein. Zehn andere seien Zehnt und neun andere Zweitzehnt, dann mag er mischen und trinken.
ה הָיוּ לוֹ תְאֵנִים שֶׁל טֶבֶל בְּתוֹךְ בֵּיתוֹ, וְהוּא בְּבֵית הַמִּדְרָשׁ אוֹ בַשָּׂדֶה, אוֹמֵר, שְׁתֵּי תְאֵנִים שֶׁאֲנִי עָתִיד לְהַפְרִישׁ, הֲרֵי הֵן תְּרוּמָה, וְעֶשֶׂר מַעֲשֵׂר רִאשׁוֹן, וְתֵשַׁע מַעֲשֵׂר שֵׁנִי. הָיוּ דְמַאי, אוֹמֵר, מַה שֶּׁאֲנִי עָתִיד לְהַפְרִישׁ לְמָחָר, הֲרֵי הוּא מַעֲשֵׂר, וּשְׁאָר מַעֲשֵׂר סָמוּךְ לוֹ, זֶה שֶׁעָשִׂיתִי מַעֲשֵׂר עָשׂוּי תְּרוּמַת מַעֲשֵׂר עָלָיו, וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי בִּצְפוֹנוֹ אוֹ בִדְרוֹמוֹ, וּמְחֻלָּל עַל הַמָּעוֹת:
5 Wenn Jemand Feigen, die <span dir="rtl">טבל</span> sind, im Hause hat und befindet sich (vor Sabbat) im Lehrhause oder auf dem Felde, sage er: Zwei Feigen (von hundert), die ich absondern werde, seien Hebe, zehn andere seien erster Zehnt und neun andere zweiter Zehnt. Sind sie <span dir="rtl">דמאי</span>, dann spricht er: Was ich morgen absondern werde, sei Zehnt, das Übrige des Zehnt daneben; das, was ich zum Zehnt gemacht habe, sei Zehnthebe für das Ganze; der zweite Zehnt an der Nord oder Südseite, und durch das Lösegeld dem Heiligtum entzogen.
ו הָיוּ לְפָנָיו שְׁתֵּי כַלְכָּלוֹת שֶׁל טֶבֶל, וְאָמַר, מַעַשְׂרוֹת זוֹ בָזוֹ, הָרִאשׁוֹנָה מְעֻשָּׂרֶת. שֶׁל זוֹ בָזוֹ וְשֶׁל זוֹ בָזוֹ, הָרִאשׁוֹנָה מְעֻשֶּׂרֶת. מַעַשְׂרוֹתֵיהֶן מַעַשְׂרוֹת כַּלְכָּלָה בַחֲבֶרְתָּהּ, קָרָא שֵׁם:
6 Hat Jemand zwei Körbe von <span dir="rtl">טבל</span> vor sich und spricht: Die Zehnten von diesem seien in jenem, so gilt der erste als verzehntet. (Sagt er): Von diesem in jenem, und von jenem in diesem, so gilt nur der erste als verzehntet. (Sagt er): Ihre Zehnten sollen aus jedem der Körbe für den andern gegeben werden, so hat er damit den Namen ausgesprochen.
ז מֵאָה טֶבֶל מֵאָה חֻלִּין, נוֹטֵל מֵאָה וְאֶחָד. מֵאָה טֶבֶל מֵאָה מַעֲשֵׂר, נוֹטֵל מֵאָה וְאֶחָד. מֵאָה חֻלִּין מְתֻקָּנִים מֵאָה מַעֲשֵׂר, נוֹטֵל מֵאָה וָעֶשֶׂר. מֵאָה טֶבֶל תִּשְׁעִים מַעֲשֵׂר, תִּשְׁעִים טֶבֶל וּשְׁמוֹנִים מַעֲשֵׂר, לֹא הִפְסִיד כְּלוּם. זֶה הַכְּלָל, כָּל זְמַן שֶׁהַטֶּבֶל מְרֻבֶּה, לֹא הִפְסִיד כְּלוּם:
7 Sind Jemand hundert Teile <span dir="ltr">טבל</span> und hundert Teile <span dir="ltr">חולין</span> unter einander vermengt worden, so muss er hundert und eins nehmen. Sind hundert <span dir="rtl">טבל</span> und hundert <span dir="rtl">מעשר</span> vermengt, so nimmt man ebenfalls hundert und eins. Sind hundert vollständig geordnete <span dir="rtl">חולין</span> und hundert <span dir="rtl">מעשי</span> vermengt, so nimmt man hundert und zehn. Bei hundert <span dir="rtl">טבל</span> und 90 <span dir="ltr">מעשר</span>, 90 <span dir="ltr">טבל</span> und 80 <span dir="rtl">מעשר</span>, verliert man gar nichts. Dies ist die Regel: So oft das <span dir="rtl">טבל</span> mehr ist, verliert man nichts.
ח מִי שֶׁהָיוּ לוֹ עֶשֶׂר שׁוּרוֹת שֶׁל עֶשֶׂר עֶשֶׂר כַּדֵּי יַיִן, וְאָמַר, שׁוּרָה הַחִיצוֹנָה אַחַת מַעֲשֵׂר, וְאֵין יָדוּעַ אֵיזוֹ הִיא, נוֹטֵל שְׁתֵּי חָבִיּוֹת לוֹכְסָן. חֲצִי שׁוּרָה הַחִיצוֹנָה אַחַת מַעֲשֵׂר, וְאֵין יָדוּעַ אֵיזוֹ הִיא, נוֹטֵל אַרְבַּע חָבִיּוֹת מֵאַרְבַּע זָוִיּוֹת. שׁוּרָה אַחַת מַעֲשֵׂר, וְאֵין יָדוּעַ אֵיזוֹ הִיא, נוֹטֵל שׁוּרָה אַחַת לוֹכְסָן. חֲצִי שׁוּרָה אַחַת מַעֲשֵׂר, וְאֵין יָדוּעַ אֵיזוֹ הִיא, נוֹטֵל שְׁתֵּי שׁוּרוֹת לוֹכְסָן. חָבִית אַחַת מַעֲשֵׂר, וְאֵין יָדוּעַ אֵיזוֹ הִיא, נוֹטֵל מִכָּל חָבִית וְחָבִית:
8 Wenn Jemand, der zehn Reihen von je zehn Krügen Wein hat, spricht: Von der äussern Reihe sei einer Zehnt und es nicht bestimmt ist, welche Reihe es sei? So nimmt er zwei Krüge im Diagonalwinkel. Sagte er aber: Ein Krug von der halben äussern Reihe, und es ist nicht bestimmt, welcher es sei? so nimmt er vier Krüge der vier Winkel. Sprach er jedoch: Aus einer Reihe sei der Zehnt, und es ist nicht bestimmt, welche? so nimmt er eine Reihe in der Diagonale. Sagte er, von der halben Reihe sei der Zehnt, und es ist nicht bestimmt, von welcher? so nimmt er die beiden Reihen der Diagonalen. Sprach er: Ein Krug sei Zehnt, und es ist nicht bestimmt, welcher es sei? so nimmt er, von jedem Kruge."