Mischna
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אַלְמָנָה שֶׁהָיְתָה כְתֻבָּתָהּ מָאתַיִם וּמָכְרָה שָׁוֶה מָנֶה בְמָאתַיִם אוֹ שָׁוֶה מָאתַיִם בְּמָנֶה, נִתְקַבְּלָה כְתֻבָּתָהּ. הָיְתָה כְתֻבָּתָהּ מָנֶה וּמָכְרָה שָׁוֶה מָנֶה וְדִינָר בְּמָנֶה, מִכְרָהּ בָּטֵל. אֲפִלּוּ הִיא אוֹמֶרֶת אַחֲזִיר אֶת הַדִּינָר לַיּוֹרְשִׁין, מִכְרָהּ בָּטֵל. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, לְעוֹלָם מִכְרָהּ קַיָּם עַד שֶׁתְּהֵא שָׁם כְּדֵי שֶׁתְּשַׁיֵּר בְּשָׂדֶה בַּת תִּשְׁעָה קַבִּים, וּבְגִנָּה בַּת חֲצִי קַב, וּכְדִבְרֵי רַבִּי עֲקִיבָא בֵּית רֹבַע. הָיְתָה כְתֻבָּתָהּ אַרְבַּע מֵאוֹת זוּז, וּמָכְרָה לָזֶה בְמָנֶה וְלָזֶה בְמָנֶה וְלָאַחֲרוֹן יָפֶה מָנֶה וְדִינָר בְּמָנֶה, שֶׁל אַחֲרוֹן בָּטֵל וְשֶׁל כֻּלָּן מִכְרָן קַיָּם:

Wenn die Kethuba einer Witwe für zwei Manah wäre und sie (Eigentum aus dem Erbe) eine Manah für zwei Manah verkaufen würde; oder der Wert von zwei Manah für eine Manah, sie hat ihr Erbe erhalten. [Denn wir sagen zu ihr: "Es ist dein Verlust." Und mit dem Wert einer Manah für zwei Manah kann sie, obwohl sie gewonnen hat, nicht sagen: "Es ist mein Gewinn", denn wenn man seinen Boten zum Handel auf den Markt schickt und etwas Billiges kauft, gehört ihm alles wer gab das Geld. Wir lernen von hier nur über etwas, das keinen festen Preis hat, wie Land, das nicht durch Schätzung verkauft wird; manchmal mehr, manchmal weniger. Aber wenn etwas einen festen Preis hat und der Bote es für weniger gekauft hat, ist das Urteil aus (was wir lernen) hier nicht klar. Ich habe festgestellt, dass sich die Rabbiner in dieser Hinsicht unterscheiden, und es scheint mir, dass sich (in einem solchen Fall) der Bote und der Absender teilen.] Wenn ihre Kethuba eine Manah wäre und sie den Wert einer Manah und eines Dinar für verkaufen würde eine Manah, ihr Verkauf ist nichtig. [Denn sie durfte diesen Dinar nicht verkaufen, so dass der gesamte Verkauf "irrtümlich" ist, da der gesamte Verkauf auf einmal stattgefunden hat.] Auch wenn sie sagt: Ich werde den Erben einen Dinar zurückgeben, ist ihr Verkauf Leere. R. Shimon b. Gamliel sagt: Ihr Verkauf ist immer gültig [und sie gibt den Dinar an die Erben zurück. Wofür hat sie sie verlieren lassen?]—es sei denn, es gibt [eine so große Überladung], dass [ohne diese Überladung] auf einem Feld neun Kavs [die Größe eines Feldes] und in einem Garten eine halbe Kav [die Größe eines Gartens] verbleiben würden. ] Und laut R. Akiva eine viertel Kav. [Die Halacha stimmt nicht mit R. Shimon b. Gamliel.] Wenn ihre Kethuba vierhundert zuz wäre und sie jedem (von drei Käufern den Wert einer Manah) eine Manah verkaufen würde; und bis zuletzt den Wert einer Manah und eines Dinar für eine Manah— Der letzte (Verkauf) ist ungültig und alle anderen gültig.

Tosefta Ketubot

She [a widow] that sold something worth 101 zuz for 100, even if she says "I will return the [extra] zuz to the inheritors"—her sale is null and void. Rabban Shimon ben Gamliel says: Her sale certainly stands, and she should return the zuz to the inheritors; and [her sale is void] only if there was some left over [from the sale that she did not give to the inheritors]. Therefore, if she reduced or added [to the price of the property she is selling], she only has the price that she sold it [and has to return the excess to the inheritors]. (Based on Ehrfurt manuscript:) Rabbi Liezer: An orphan girl has [the right to] worn out clothes [like a widow]. Rabbi Yehudah said in the name of Rabbi Liezer: An orphan girl has [the right to] fruit [i.e. interest from her property].
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