Nachschlagewerk zu Yevamot 5:1
רַבָּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, אֵין גֵּט אַחַר גֵּט, וְלֹא מַאֲמָר אַחַר מַאֲמָר, וְלֹא בְעִילָה אַחַר בְּעִילָה, וְלֹא חֲלִיצָה אַחַר חֲלִיצָה. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, יֵשׁ גֵּט אַחַר גֵּט, וְיֵשׁ מַאֲמָר אַחַר מַאֲמָר, אֲבָל לֹא אַחַר בְּעִילָה וְלֹא אַחַר חֲלִיצָה כְּלוּם:
R. Gamliel sagt: Es gibt kein Get nach einem Get. [Zwei Yevamoth zu einem Yavam von einem Bruder. Wenn er dem ersten und dann dem zweiten eine Chance gab, sind ihm die Verwandten des zweiten als Verwandte seiner Scheidung nicht verboten. Denn als er den ersten bekam, löste sich die Verbindung beider mit ihm auf. Denn mit einer Yevamah kann man ihn (den Geber) "machen, der das Haus seines Bruders nicht bauen würde", damit weder er noch die anderen Brüder sie in Yibum aufnehmen können—weder sie noch ihre Zara. Wenn er also einen zweiten zum zweiten gibt, ist seine Handlung bedeutungslos. Es ist, als würde er einer fremden Frau eine Chance geben. Gleiches gilt für zwei Yavmin, von denen jeder eine Yevamah bekam. Das Erhalten des letzteren ist bedeutungslos und er darf ihre Verwandten heiraten.] Und es gibt kein Ma'amar nach einem Ma'amar [beide mit zwei Yavmin zu einem Yevamah und einem Yavam zu zwei Yevamoth. Der zweite Ma'amar ist bedeutungslos. Sie braucht kein Get von ihm, und er darf zu ihren Verwandten.] Und es gibt keine Chalitzah nach Chalitzah. Die Weisen sagen: Es gibt ein Get nach dem anderen. [Der erste löst die Verknüpfung nicht vollständig auf; denn sie braucht Chalitzah. Daher besteht immer noch eine teilweise Verknüpfung, und die zweite Möglichkeit besteht darin, die zweite zu seiner Scheidung zu machen und ihm ihre Verwandten zu verbieten. Und das ist die Halacha.] Und es gibt eine Ma'amar nach einer Ma'amar. Aber nach dem Zusammenleben und nach der Chalitzah gibt es nichts.
Erkunde nachschlagewerk zu Yevamot 5:1. Ausführlicher Kommentar und Analyse aus klassischen jüdischen Quellen.