Mischna
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Nachschlagewerk zu Shabbat 15:2

יֵשׁ לְךָ קְשָׁרִים שֶׁאֵין חַיָּבִין עֲלֵיהֶן כְּקֶשֶׁר הַגַּמָּלִין וּכְקֶשֶׁר הַסַּפָּנִין. קוֹשֶׁרֶת אִשָּׁה מִפְתַּח חֲלוּקָהּ, וְחוּטֵי סְבָכָה וְשֶׁל פְּסִיקְיָא, וּרְצוּעוֹת מִנְעָל וְסַנְדָּל, וְנוֹדוֹת יַיִן וָשֶׁמֶן, וּקְדֵרָה שֶׁל בָּשָׂר. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר בֶּן יַעֲקֹב אוֹמֵר, קוֹשְׁרִין לִפְנֵי הַבְּהֵמָה בִּשְׁבִיל שֶׁלֹּא תֵצֵא. קוֹשְׁרִין דְּלִי בִּפְסִיקְיָא, אֲבָל לֹא בְחֶבֶל. רַבִּי יְהוּדָה מַתִּיר. כְּלָל אָמַר רַבִּי יְהוּדָה, כָּל קֶשֶׁר שֶׁאֵינוֹ שֶׁל קְיָמָא, אֵין חַיָּבִין עָלָיו:

Es gibt Knoten, für die man nicht haftet [für ein Sündopfer], wie [er ist für] den Knoten der Kameltreiber und den Knoten der Seeleute. [Er haftet nicht, ist aber verboten. Diese Knoten wurden in der Mischna nicht erwähnt. Die Gemara erklärt: wie den langen Tanga, den sie in die Nase des langhalsigen Kamels binden, und ebenso das lange Seil, das sie an ein ringförmiges Seil binden, das im Bug eines Bootes hängt. Manchmal bleibt es ein oder zwei Wochen dort und es ist ungebunden. Ebenso haftet man nicht für einen Knoten, der für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft, gebunden bleibt.] Eine Frau kann die Öffnung ihres Kleidungsstücks binden. [Auf beiden Seiten befanden sich Bänder, und sie würde das richtige auf der Seite binden linke Schulter und die linke auf der rechten Schulter. Denn da es jeden Tag gelöst wurde, ist es nicht wie ein dauerhafter Knoten, und es ist von Anfang an erlaubt.] Und (sie kann binden) die Fäden ihrer s'vachah (ein besticktes Haarnetz) und ihrer p'sikia [ein breiter Gürtel mit Schnüren zum Binden am Ende] und die Schnürsenkel von Schuhen oder Sandalen und [Leder-] Weinschalen, [deren Münder gebogen und gebunden sind. Obwohl es zwei Knoten gibt, sagen wir nicht, dass einer von ihnen "ungültig" ist (dh nicht gelöst werden soll) und dass es sich um einen dauerhaften Knoten handelt] und ein Topf Fleisch [Manchmal binden sie ein Tuch darum Mund. Obwohl es Ausgüsse hat, mit denen die Brühe extrahiert werden kann, ohne den Knoten zu lösen, ist es dennoch kein (dauerhafter) Knoten.] R. Eliezer b. Yaakov sagt: [Ein Seil] kann vor einem Tier [entlang der Breite der Öffnung (des Stalls)] gebunden werden, damit es nicht ausgeht. [Dies ist die Halacha.] Ein Eimer kann mit einem P'sikia gebunden werden (siehe oben) [an die Mündung des Brunnens, um dort gebunden zu bleiben, denn man "entleert" dort kein P'sikia], aber ( er darf es nicht mit einem Seil binden, denn er "macht" es dort ungültig, so dass es ein dauerhafter Knoten ist. R. Yehudah erlaubt es. [R. Yehudah erlaubt es nur mit dem Weberseil, das er für seine Arbeit benötigt, damit er es dort nicht ungültig macht. Und die Weisen behaupten, wenn ein Weberseil erlaubt wäre, würde er kommen, um es auch mit anderen Seilen zu binden, denn eine Art von Seil wird mit einer anderen verwechselt. Die Halacha entspricht den Weisen.] R. Yehudah stellte eine Regel auf: Man haftet nicht für einen Knoten, der nicht dauerhaft ist.

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