Mischna
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Nachschlagewerk zu Gittin 9:10

בֵּית שַׁמַּאי אוֹמְרִים, לֹא יְגָרֵשׁ אָדָם אֶת אִשְׁתּוֹ אֶלָּא אִם כֵּן מָצָא בָהּ דְּבַר עֶרְוָה, שֶׁנֶּאֱמַר (דברים כד), כִּי מָצָא בָהּ עֶרְוַת דָּבָר. וּבֵית הִלֵּל אוֹמְרִים, אֲפִלּוּ הִקְדִּיחָה תַבְשִׁילוֹ, שֶׁנֶּאֱמַר (שם), כִּי מָצָא בָהּ עֶרְוַת דָּבָר. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, אֲפִלּוּ מָצָא אַחֶרֶת נָאָה הֵימֶנָּה, שֶׁנֶּאֱמַר (שם), וְהָיָה אִם לֹא תִמְצָא חֵן בְּעֵינָיו:

Beth Shammai sagt: Ein Mann sollte sich nicht von seiner Frau scheiden lassen, es sei denn, er findet sie unkeusch, nämlich. (5. Mose 24: 1): "... denn er hat in ihr etwas Nacktes gefunden." Und Beth Hillel sagt: Selbst wenn sie sein Essen verdarb, indem sie es durch Feuer oder Salz verbrannte, erklärte Beth Hillel "eine Sache der Nacktheit", entweder als "Nacktheit" oder "eine Sache"; das heißt, jede üble Sache, abgesehen von der Nacktheit.] R. Akiva sagt: Auch wenn er eine schönere findet als sie, nämlich. (Ebd.): "Und es soll sein, wenn sie in seinen Augen keine Gunst findet." [Er erklärt den Vers folgendermaßen: Wenn sie in seinen Augen keine Gunst (der Schönheit) findet oder wenn er in ihr Nacktheit oder eine üble Sache findet—Für jeden dieser drei kann er sich von ihr scheiden lassen. Die Halacha stimmt mit Beth Hillel überein.]

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