Mischna
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Nachschlagewerk zu Demai 6:11

אהַמּוֹכֵר פֵּרוֹת בְּסוּרְיָא, וְאָמַר מִשֶּׁל אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל הֵן, חַיָּב לְעַשֵּׂר. מְעֻשָּׂרִין הֵן, נֶאֱמָן, שֶׁהַפֶּה שֶׁאָסַר הוּא הַפֶּה שֶׁהִתִּיר. מִשֶּׁלִּי הֵן, חַיָּב לְעַשֵּׂר, מְעֻשָּׂרִין הֵן, נֶאֱמָן, שֶׁהַפֶּה שֶׁאָסַר הוּא הַפֶּה שֶׁהִתִּיר. וְאִם יָדוּעַ שֶׁיֶּשׁ לוֹ שָׂדֶה אֶחָד בְּסוּרְיָא, חַיָּב לְעַשֵּׂר:

Wer in Syrien Obst verkauft und sagt: "Diese [Früchte] stammen aus dem Land Israel", muss den Zehnten [die gekauften Früchte] geben. [Wenn der Verkäufer sagt:] "Von diesen [Früchten] wurde der Zehnte genommen", wird ihm vertraut, da der Mund, der das Verbot verursacht hat [indem er sagt, dass sie aus Israel stammen und daher den Zehnten verlangen], der Mund ist, der sie erlaubt hat [ indem wir sagen, dass der Zehnte bereits genommen wurde]. [Wenn der Verkäufer sagt:] "Sie gehören mir", muss man den Zehnten geben. [Wenn der Verkäufer sagt:] "Sie haben den Zehnten erhalten", wird ihm vertraut, da der Mund, der das Verbot verursacht hat, der Mund ist, der sie erlaubt hat. Wenn jedoch bekannt ist, dass er [der Verkäufer] ein Feld in Syrien hat, muss man den Zehnten geben.

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