Mischna
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Mesorat%20hashas zu Horayot 3:5

כֹּהֵן גָּדוֹל פּוֹרֵם מִלְּמַטָּה, וְהַהֶדְיוֹט מִלְמַעְלָה. כֹּהֵן גָּדוֹל מַקְרִיב אוֹנֵן וְלֹא אוֹכֵל, וְהַהֶדְיוֹט לֹא מַקְרִיב וְלֹא אוֹכֵל:

Der Hohepriester zerreißt von unten [Beim Tod eines seiner Verwandten, für den er befohlen wird zu zerreißen, zerreißt er unten an der Ecke seines Gewandes in der Nähe seiner Füße. (In Bezug auf "und seine Kleidung wird er nicht zerreißen" bedeutet dies, dass er sie nicht wie andere zerreißen soll)] und den gemeinsamen Priester von oben [in der Nähe der Brust, nahe an der Schulter, wie andere es tun.] Ein Hohepriester kann opfern, wenn er ein Onein (Trauernder) ist, aber er darf nicht essen. [Wenn jemand stirbt, von dessen sieben nahen Verwandten er trauern soll, dann ist er für den gesamten Tag des Todes, unabhängig davon, ob er begraben wurde oder nicht, gemäß der Thora ein "Onein". Und vom Tag des Todes an ist er, solange er nicht begraben wurde, den ganzen Tag nach den Rabbinern ein einziger, auch nach der Beerdigung. Und wenn er am Tag seines Todes begraben wurde, dann ist er die ganze folgende Nacht ein Onein, so die Rabbiner. Und ein Hohepriester, der ein Einzelner ist, darf opfern, aber nicht essen [von den Opfern], und ein gewöhnlicher Priester darf weder opfern noch essen. [Denn so finden wir bei Aaron, dass er an dem Tag, an dem Nadav und Avihu (seine Söhne) starben, sagte (3. Mose 10,19): "Und hätte ich heute das Sündopfer gegessen, wäre es gut in den Augen des L rd? "—Die Sorge gilt nur dem Essen, nicht dem Opfer. Und das nur mit Aaron, der Hohepriester war; aber seinen Söhnen, die gemeinsame Priester waren, war es an diesem Tag verboten, sowohl zu essen als auch zu opfern.]

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