Mischna
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Mesorat%20hashas zu Gittin 6:4

הָבֵא לִי גִטִּי, אוֹכֶלֶת בַּתְּרוּמָה עַד שֶׁיַּגִּיעַ גֵּט לְיָדָהּ. הִתְקַבֵּל לִי גִטִּי, אֲסוּרָה לֶאֱכֹל בַּתְּרוּמָה מִיָּד. הִתְקַבֵּל לִי גִטִּי בְמָקוֹם פְּלוֹנִי, אוֹכֶלֶת בַּתְּרוּמָה עַד שֶׁיַּגִּיעַ גֵּט לְאוֹתוֹ מָקוֹם. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹסֵר מִיָּד:

(Wenn sie [die Frau eines Cohein] sagt :) "Bring mein Get zu mir", isst sie Terumah, bis das Get ihre Hand erreicht. (Wenn sie sagt :) "Erhalte mein Get für mich", ist es ihr verboten, sofort Terumah zu essen. (Wenn sie sagt :) "Empfange mein Get für mich an diesem Ort", isst sie Terumah, bis das Get diesen Ort erreicht. R. Eliezer verbietet es sofort [nachdem er sich von ihr verabschiedet hat, wobei R. Eliezer mit seiner Entscheidung übereinstimmt, dass das Get gültig ist, wenn es an einem anderen Ort empfangen wird, wobei die Frau (lediglich) darauf hinweist (wo er zu finden ist), also dass sie geschieden ist, sobald er es erhält. Sobald sich der Bote von ihr verabschiedet, darf sie daher keine Terumah essen, da er möglicherweise den Ehemann außerhalb der Stadt gefunden und das Get von ihm erhalten hat. Die Halacha stimmt nicht mit R. Eliezer überein.]

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