Mischna
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Kommentar zu Yevamot 8:6

סְרִיס חַמָּה כֹּהֵן שֶׁנָּשָׂא בַת יִשְׂרָאֵל, מַאֲכִילָהּ בַּתְּרוּמָה. רַבִּי יוֹסֵי וְרַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמְרִים, אַנְדְּרוֹגִינוֹס כֹּהֵן שֶׁנָּשָׂא בַת יִשְׂרָאֵל, מַאֲכִילָהּ בַּתְּרוּמָה. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, טֻמְטוּם שֶׁנִּקְרַע וְנִמְצָא זָכָר, לֹא יַחֲלֹץ, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְסָרִיס. אַנְדְּרוֹגִינוֹס נוֹשֵׂא, אֲבָל לֹא נִשָּׂא. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַנְדְּרוֹגִינוֹס חַיָּבִים עָלָיו סְקִילָה, כְּזָכָר:

Wenn ein Seris-Chammah Cohein die Tochter eines Israeliten heiratete, veranlasst er sie, Terumah zu essen. R. Yossi und R. Shimon sagen: Wenn ein Zwitter Cohein die Tochter eines Israeliten heiratet, veranlasst er sie, Terumah zu essen. [Denn sie halten einen Zwitter für einen Mann. Und R. Yossi zieht sich zurück und sagt im Baraitha, dass ein Hermaphrodit als eine eigenständige Schöpfung angesehen wird, die die Weisen nicht als männlich oder weiblich bestimmt haben, weshalb ein Hermaphrodit Cohein sie nicht dazu bringt, Terumah zu essen.] R. Yehudah sagte: Wenn ein Tumtum (einer, dessen Genitalien verborgen sind) eingeschnitten und als männlich befunden wurde, gibt er keine Chalitzah, denn er ist wie ein Saris. [Die Halacha stimmt nicht mit ihm überein; denn es wird oben entschieden, dass ein Seris-Adam Chalitzah gibt und seine Frau Chalitzah empfängt, und ein Tumtum, das eingeschnitten wurde, ist wie ein Seris-Adam. Ein Zwitter heiratet (eine Frau), ist aber nicht verheiratet (mit einem Mann). [Denn er wird als Mann angesehen, und wenn ein Mann mit ihm zusammenlebt, ist es so, als würde er mit einem Mann zusammenleben, sei es aufgrund seines männlichen Merkmals (dh des Anus) oder aufgrund seines weiblichen Merkmals.] R. Eliezer sagt: (Wenn man mit einem Hermaphroditen lebt), neigt er zur Steinigung wie (wenn er leben würde) mit einem Mann. [Nur wenn er dies über sein männliches Merkmal tut und nicht über sein weibliches Merkmal. Und die Halacha stimmt mit R. Eliezer überein.]

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