Mischna
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Kommentar zu Eruvin 10:11

נֶגֶר הַנִּגְרָר, נוֹעֲלִים בּוֹ בַמִּקְדָּשׁ, אֲבָל לֹא בַמְּדִינָה. וְהַמֻּנָּח, כָּאן וָכָאן אָסוּר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הַמֻּנָּח מֻתָּר בַּמִּקְדָּשׁ, וְהַנִּגְרָר בַּמְּדִינָה:

Ein "ziehender" Türriegel [einer, der an der Tür befestigt ist, aber nicht daran hängt, wobei das daran befestigte Seil lang ist, so dass der Türriegel am Boden schleift. Wir sprechen hier von einem Türriegel ohne Befestigungsvorrichtung am Ende, denn wenn er eine solche Vorrichtung hat, erlaubt R. Yossi (oben) dies, auch wenn er nicht (an die Tür) gebunden ist und die Halacha ist in Übereinstimmung mit ihm]—es kann zum Verschließen (Türen) im Tempel verwendet werden, [denn es (das Verbot) ist eines von shvuth allein. Er "baut" nicht per se, da es gebunden ist. Aber weil es schleppt (und nicht an der Tür hängt), scheint es zu bauen, und es gibt keine Shvuth im Tempel.] Und eine, die (auf dem Boden) liegt [überhaupt nicht gebunden ist], ist verboten beide Orte, [als "Gebäude" an sich] R. Yehudah sagt: Einer, der (auf dem Boden) liegt, ist im Tempel erlaubt, [R. Yehudah hält fest, dass es nicht per se "Gebäude" ist, sondern nur das Aussehen eines Gebäudes hat, und im Tempel haben sie es nicht aufgrund von Shvuth angeordnet], und ein schleppendes [ist sogar] außerhalb des Tempels erlaubt [seitdem] ist gebunden, obwohl es nicht hängt (von der Tür). Die Halacha stimmt mit R. Yehudah überein.]

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