Shabbat 14

Kapitel 14

א שְׁמֹנָה שְׁרָצִים הָאֲמוּרִים בַּתּוֹרָה, הַצָּדָן וְהַחוֹבֵל בָּהֶן, חַיָּב. וּשְׁאָר שְׁקָצִים וּרְמָשִׂים, הַחוֹבֵל בָּהֶן פָּטוּר, הַצָּדָן לְצֹרֶךְ, חַיָּב, שֶׁלֹּא לְצֹרֶךְ, פָּטוּר. חַיָּה וְעוֹף שֶׁבִּרְשׁוּתוֹ, הַצָּדָן פָּטוּר, וְהַחוֹבֵל בָּהֶן חַיָּב:
1 Wer eine von den acht Gewürmarten, die im Gesetze genannt sind, am Schabbat einfängt oder verwundet, ist schuldig,; wer eines Von anderen, als ekelhaft bezeichneten oder kriechenden Tieren, verwundet ist frei, wer sie zu einem Gebrauche fängt, schuldig; wer es ohne solche Absicht tat, frei. Wer Tiere, und Geflügel, die er schon in seinem Bereiche hat, erjagt, ist frei, wer sie verwundet, schuldig.
ב אֵין עוֹשִׂין הִילְמִי בְשַׁבָּת, אֲבָל עוֹשֶׂה הוּא אֶת מֵי הַמֶּלַח וְטוֹבֵל בָּהֶן פִּתּוֹ וְנוֹתֵן לְתוֹךְ הַתַּבְשִׁיל. אָמַר רַבִּי יוֹסֵי, וַהֲלֹא הוּא הִילְמִי, בֵּין מְרֻבֶּה וּבֵין מֻעָט. וְאֵלוּ הֵן מֵי מֶלַח הַמֻּתָּרִין, נוֹתֵן שֶׁמֶן בַּתְּחִלָּה לְתוֹךְ הַמַּיִם אוֹ לְתוֹךְ הַמֶּלַח:
2 Man darf keine Salzlake am Schabbat machen, aber wohl Salzwasser, worin man sein Brot taucht, oder das man in Gerichte tut. R. Jose sagte hierauf: Das ist ja eine Salzlake, sei es mehr oder minder! Nur folgende Art Salzwasser ist gestattet, wenn man erst Öl in’s Wasser oder in’s Salz tut.
ג אֵין אוֹכְלִין אֵזוֹב יוֹן בְּשַׁבָּת, לְפִי שֶׁאֵינוֹ מַאֲכַל בְּרִיאִים, אֲבָל אוֹכֵל הוּא אֶת יוֹעֶזֶר וְשׁוֹתֶה אַבּוּב רוֹעֶה. כָּל הָאֳכָלִין אוֹכֵל אָדָם לִרְפוּאָה, וְכָל הַמַּשְׁקִין שׁוֹתֶה, חוּץ מִמֵּי דְקָלִים וְכוֹס עִקָּרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵן לַיְרוֹקָה. אֲבָל שׁוֹתֶה הוּא מֵי דְקָלִים לִצְמָאוֹ, וְסָךְ שֶׁמֶן עִקָּרִין שֶׁלֹּא לִרְפוּאָה:
3 Man darf nicht griechischen Ysop am Schabbat essen, weil es keine Speise für gesunde Menschen ist; aber wohl darf man <span dir="rtl">יועזר</span> essen und Hirtenblüthe trinken. Alle gewöhnlichen Speisen und Getränke darf man auch am Schabbat als Heilmittel einnehmen, ausgenommen Baumwasser und einen Trank der Unfruchtbarkeit, weil sie nur gegen die Gelbsucht dienen; indess darf man Baum wasser gegen den Durst trinken, und sich mit Wurzelöl, wenn nicht zur Heilung, salben.
ד הַחוֹשֵׁשׁ בְּשִׁנָּיו, לֹא יִגְמַע בָּהֶן אֶת הַחֹמֶץ, אֲבָל מְטַבֵּל הוּא כְדַרְכּוֹ, וְאִם נִתְרַפֵּא נִתְרַפֵּא. הַחוֹשֵׁשׁ בְּמָתְנָיו, לֹא יָסוּךְ יַיִן וְחֹמֶץ, אֲבָל סָךְ הוּא אֶת הַשֶּׁמֶן, וְלֹא שֶׁמֶן וֶרֶד. בְּנֵי מְלָכִים סָכִין שֶׁמֶן וֶרֶד עַל מַכּוֹתֵיהֶן, שֶׁכֵּן דַּרְכָּם לָסוּךְ בַּחֹל. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כָּל יִשְׂרָאֵל בְּנֵי מְלָכִים הֵם:
4 Wer an den Zähnen leidet, darf nicht Essig dagegen einschlürfen, aber man kann etwas in Essig tauchen, und wenn davon der Schmerz geheilt wird, so ist kein Bedenken dabei. Wer Lenden - Schmerzen hat, darf sich nicht mit Wein oder Essig einreiben, aber wohl mit Öl salben, nur nicht mit Rosenöl. Fürstenkinder dürfen ihre Wunden mit Rosenöl bestreichen, weil es ihre Gewohnheit auch an anderen Tagen ist, sich zu salben. R. Simeon sagt: Alle Israeliten sind als Fürstenkinder anzusehen.