Pesachim 7

Kapitel 7

א כֵּיצַד צוֹלִין אֶת הַפֶּסַח, מְבִיאִין שַׁפּוּד שֶׁל רִמּוֹן, תּוֹחֲבוֹ מִתּוֹךְ פִּיו עַד בֵּית נְקוּבָתוֹ, וְנוֹתֵן אֶת כְּרָעָיו וְאֶת בְּנֵי מֵעָיו לְתוֹכוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי הַגְּלִילִי. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, כְּמִין בִּשּׁוּל הוּא זֶה, אֶלָּא תוֹלִין חוּצָה לוֹ:
1 Wie soll man das Pesachopfer braten? Man bringe einen Spiess von Granatapfelbaum, stecke ihn durch dessen Maul bis in die Gegend der Afteröffnung und lege dessen Kniestücke und Eingeweide in sein Inneres. So die Worte des R. Jôsê aus Galiläa. R. ‘Akiba sagt: Das wäre gewissermassen eine Art des Kochens <ftnote>; man hänge sie vielmehr ausserhalb desselben auf.
ב אֵין צוֹלִין אֶת הַפֶּסַח לֹא עַל הַשַּׁפּוּד וְלֹא עַל הָאַסְכְּלָא. אָמַר רַבִּי צָדוֹק, מַעֲשֶׂה בְּרַבָּן גַּמְלִיאֵל שֶׁאָמַר לְטָבִי עַבְדּוֹ, צֵא וּצְלֵה לָנוּ אֶת הַפֶּסַח עַל הָאַסְכְּלָא. נָגַע בְּחַרְסוֹ שֶׁל תַּנּוּר, יִקְלֹף אֶת מְקוֹמוֹ. נָטַף מֵרָטְבּוֹ עַל הַחֶרֶס וְחָזַר עָלָיו, יִטֹּל אֶת מְקוֹמוֹ. נָטַף מֵרָטְבּוֹ עַל הַסֹּלֶת, יִקְמֹץ אֶת מְקוֹמוֹ:
2 Man brate das Pesach nicht am Spiesse und nicht auf dem Roste! Es geschah bei Rabban Gamliel, dass er zu seinem Knechte Tabi sagte: Geh und brate uns das Pesachopfer auf dem Roste! Berührte es die Kachel des Ofens, so schäle man die Stelle ab; wenn von seinem Safte auf die Kachel tropfte und wieder zurückspritzte, nehme man die Stelle weg; tropfte von seinem Safte auf Mehl, so greife man die Stelle heraus.
ג סָכוֹ בְשֶׁמֶן תְּרוּמָה, אִם חֲבוּרַת כֹּהֲנִים, יֹאכֵלוּ. אִם יִשְׂרָאֵל, אִם חַי הוּא, יְדִיחֶנּוּ. וְאִם צָלִי הוּא, יִקְלֹף אֶת הַחִיצוֹן. סָכוֹ בְשֶׁמֶן שֶׁל מַעֲשֵׂר שֵׁנִי, לֹא יַעֲשֶׂנּוּ דָמִים עַל בְּנֵי חֲבוּרָה, שֶׁאֵין פּוֹדִין מַעֲשֵׂר שֵׁנִי בִירוּשָׁלָיִם:
3 Hat man es mit Öl von Teruma bestrichen, so können sie, wenn es eine Genossenschaft von Priestern ist, es geniessen; wenn aber von Israeliten, so muss man, sofern es noch roh ist, es abspülen, falls es aber schon gebraten ist, das Äussere abschälen. Hat man es mit Öl von zweitem Zehnt bestrichen, kann man es den Genossen nicht in Rechnung stellen, denn man darf zweiten Zehnt in Jerusalem nicht auslösen.
ד חֲמִשָּׁה דְבָרִים בָּאִין בְּטֻמְאָה וְאֵינָן נֶאֱכָלִין בְּטֻמְאָה. הָעֹמֶר, וּשְׁתֵּי הַלֶּחֶם, וְלֶחֶם הַפָּנִים, וְזִבְחֵי שַׁלְמֵי צִבּוּר, וּשְׂעִירֵי רָאשֵׁי חֳדָשִׁים. הַפֶּסַח שֶׁבָּא בְטֻמְאָה, נֶאֱכָל בְּטֻמְאָה, שֶׁלֹּא בָא מִתְּחִלָּתוֹ אֶלָּא לַאֲכִילָה:
4 Fünf Dinge werden in Unreinheit dargebracht, aber nicht in Unreinheit gegessen: Das Omer und die beiden Brote, das innere Brot, die öffentlichen Friedensopfer und die Neumondsböcke. Das Pesach, welches in Unreinheit dargebracht wird, wird in Unreinheit gegessen, denn es wird von Anfang an nur zum Genusse dargebracht.
ה נִטְמָא הַבָּשָׂר וְהַחֵלֶב קַיָּם, אֵינוֹ זוֹרֵק אֶת הַדָּם. נִטְמָא הַחֵלֶב וְהַבָּשָׂר קַיָּם, זוֹרֵק אֶת הַדָּם. וּבַמֻּקְדָּשִׁין אֵינוֹ כֵן, אֶלָּא אַף עַל פִּי שֶׁנִּטְמָא הַבָּשָׂר וְהַחֵלֶב קַיָּם, זוֹרֵק אֶת הַדָּם:
5 Ist das Fleisch unrein geworden, das Fett aber erhalten geblieben, so sprengt man das Blut nicht; ist das Fett unrein geworden, das Fleisch aber erhalten geblieben, so sprengt man das Blut. Bei den übrigen Opfern ist es nicht so, sondern auch wenn das Fleisch unrein geworden und nur das Fett erhalten ist, sprengt man das Blut.
ו נִטְמָא קָהָל אוֹ רֻבּוֹ, אוֹ שֶׁהָיוּ הַכֹּהֲנִים טְמֵאִים וְהַקָּהָל טְהוֹרִים, יֵעָשֶׂה בְטֻמְאָה. נִטְמָא מִעוּט הַקָּהָל, הַטְּהוֹרִין עוֹשִׂין אֶת הָרִאשׁוֹן, וְהַטְּמֵאִין עוֹשִׂין אֶת הַשֵּׁנִי:
6 Ist die Gemeinde oder ihre Mehrheit unrein geworden, oder wenn die Priesterschaft unrein und die Gemeinde rein ist, so wird es in Unreinheit bereitet; ist die Minderheit der Gemeinde unrein geworden, so bereiten die Reinen das erste und die Unreinen bereiten das zweite.
ז הַפֶּסַח שֶׁנִּזְרַק דָּמוֹ, וְאַחַר כָּךְ נוֹדַע שֶׁהוּא טָמֵא, הַצִּיץ מְרַצֶּה. נִטְמָא הַגּוּף, אֵין הַצִּיץ מְרַצֶּה, מִפְּנֵי שֶׁאָמְרוּ, הַנָּזִיר וְעוֹשֶׂה פֶסַח, הַצִּיץ מְרַצֶּה עַל טֻמְאַת הַדָּם, וְאֵין הַצִּיץ מְרַצֶּה עַל טֻמְאַת הַגּוּף. נִטְמָא טֻמְאַת הַתְּהוֹם, הַצִּיץ מְרַצֶּה:
7 Ist das Blut eines Pesach gesprengt, und es stellt sich nachträglich heraus, dass es unrein ist, so sühnt die Priesterbinde, … dass die Person unrein geworden, so sühnt die Priesterbinde nicht; denn sie haben gesagt: Beim Nazir und dem Darbringer des Pesach sühnt die Priesterbinde die Unreinheit des Blutes, nicht aber sühnt die Priesterbinde die Unreinheit der Person; war diese durch „Unreinheit des Abgrundes“ verunreinigt, sühnt die Priesterbinde.
ח נִטְמָא שָׁלֵם אוֹ רֻבּוֹ, שׂוֹרְפִין אוֹתוֹ לִפְנֵי הַבִּירָה מֵעֲצֵי הַמַּעֲרָכָה. נִטְמָא מִעוּטוֹ, וְהַנּוֹתָר, שׂוֹרְפִין אוֹתוֹ בְחַצְרוֹתֵיהֶן אוֹ עַל גַּגּוֹתֵיהֶן מֵעֲצֵי עַצְמָן. הַצַּיְקָנִין שׂוֹרְפִין אוֹתוֹ לִפְנֵי הַבִּירָה, בִּשְׁבִיל לֵהָנוֹת מֵעֲצֵי הַמַּעֲרָכָה:
8 Ist es ganz oder grössern Teils unrein geworden, so verbrennt man es Angesichts des Bira mit dem Holze für den Altarherd; einen unrein gewordenen kleinern Teil und Übriggebliebenes verbrennt man auf dem eigenen Hofe oder Dache mit eigenem Holze. Engherzige verbrennen es vor der Bira, um sich das Holz für den Altarherd zu Nutze zu machen,
ט הַפֶּסַח שֶׁיָּצָא אוֹ שֶׁנִּטְמָא, יִשָּׂרֵף מִיָּד. נִטְמְאוּ הַבְּעָלִים אוֹ שֶׁמֵּתוּ, תְּעֻבַּר צוּרָתוֹ וְיִשָּׂרֵף בְּשִׁשָּׁה עָשָׂר. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן בְּרוֹקָא אוֹמֵר, אַף זֶה יִשָּׂרֵף מִיָּד, לְפִי שֶׁאֵין לוֹ אוֹכְלִין:
9 Ein Pesach, das hinausgeschafft oder unrein wurde, wird sofort verbrannt. Sind die Eigentümer unrein geworden oder gestorben, so lässt man sein Aussehen verkommen und verbrennt es am Sechzehnten. R. Joḥanan b. B’roka sagt: Auch dieses wird sofort verbrannt, da es keine Verzehrer hat.
י הָעֲצָמוֹת, וְהַגִּידִין, וְהַנּוֹתָר, יִשָּׂרְפוּ בְשִׁשָּׁה עָשָׂר. חָל שִׁשָּׁה עָשָׂר לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת, יִשָּׂרְפוּ בְּשִׁבְעָה עָשָׂר, לְפִי שֶׁאֵינָן דּוֹחִין לֹא אֶת הַשַּׁבָּת וְלֹא אֶת יוֹם טוֹב:
10 Die Knochen, die Sehnen und das Übriggebliebene werden am Sechzehnten verbrannt. Trifft es sich, dass der Sechzehnte am Sabbat ist, so werden sie am Siebzehnten verbrannt, weil sie weder den Sabbat noch den Feiertag verdrängen.
יא כָּל הַנֶּאֱכָל בְּשׁוֹר הַגָּדוֹל, יֵאָכֵל בִּגְדִי הָרַךְ, וְרָאשֵׁי כְנָפַיִם וְהַסְּחוּסִים. הַשּׁוֹבֵר אֶת הָעֶצֶם בַּפֶּסַח הַטָּהוֹר, הֲרֵי זֶה לוֹקֶה אַרְבָּעִים. אֲבָל הַמּוֹתִיר בַּטָּהוֹר וְהַשּׁוֹבֵר בַּטָּמֵא, אֵינוֹ לוֹקֶה אֶת הָאַרְבָּעִים:
11 Alles was am alten Ochsen geniessbar ist, wird vom zarten Böcklein gegessen, auch die Enden der Schulterblätter und die Knorpel. Wer am reinen Pesach einen Knochen zerbricht, wird mit vierzig Geisselhieben bestraft; wer aber vom reinen übriglässt oder am unreinen zerbricht, erleidet die vierzig Geisselhiebe nicht.
יב אֵבָר שֶׁיָּצָא מִקְצָתוֹ, חוֹתֵךְ עַד שֶׁמַּגִּיעַ לָעֶצֶם, וְקוֹלֵף עַד שֶׁמַּגִּיעַ לַפֶּרֶק, וְחוֹתֵךְ. וּבַמֻּקְדָּשִׁין קוֹצֵץ בַּקּוֹפִיץ, שֶׁאֵין בּוֹ מִשּׁוּם שְׁבִירַת הָעֶצֶם. מִן הָאֲגַף וְלִפְנִים כְּלִפְנִים, מִן הָאֲגַף וְלַחוּץ כְּלַחוּץ. הַחַלּוֹנוֹת וְעֹבִי הַחוֹמָה, כְּלִפְנִים:
12 Wenn ein Glied zum Teil hinausragt, so schneidet man, bis man auf den Knochen stösst, und schält ab, bis man das Gelenk erreicht, wo man durchschneidet. Bei den übrigen Opfern haut man mit dem Hackmesser ab, denn bei diesen findet das Bedenken der Knochenverletzung nicht statt. Von der Schwelle einwärts ist es wie innen, von der Schwelle auswärts wie aussen, die Fenster und die Dicke der Mauer sind dem Innern gleich.
יג שְׁתֵּי חֲבוּרוֹת שֶׁהָיוּ אוֹכְלוֹת בְּבַיִת אֶחָד, אֵלּוּ הוֹפְכִין אֶת פְּנֵיהֶם הֵילָךְ וְאוֹכְלִין, וְאֵלּוּ הוֹפְכִין אֶת פְּנֵיהֶם הֵילָךְ וְאוֹכְלִין, וְהַמֵּחַם בָּאֶמְצַע. וּכְשֶׁהַשַּׁמָּשׁ עוֹמֵד לִמְזֹג, קוֹפֵץ אֶת פִּיו וּמַחֲזִיר אֶת פָּנָיו עַד שֶׁמַּגִּיעַ אֵצֶל חֲבוּרָתוֹ וְאוֹכֵל. וְהַכַּלָּה, הוֹפֶכֶת פָּנֶיהָ וְאוֹכֶלֶת:
13 Wenn zwei Gesellschaften in einem Raume essen, wenden die einen ihr Antlitz hierher, so lange sie essen, und die andern wenden ihr Antlitz dorthin, solange sie essen; der Kessel steht in der Mitte, and wenn der Diener sich erhebt um einzuschenken, schliesst er den Mund und wendet das Gesicht zurück, bis er wieder zu seiner Gesellschaft gelangt, wo er weiter isst. Eine Neuvermählte mag während des Essens ihr Antlitz abwenden.