Oholot 15

Kapitel 15

א סָגוֹס עָבֶה וְכֹפֶת עָבֶה, אֵינָן מְבִיאִין אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיְּהוּ גְבוֹהִין מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. קְפוּלִין זוֹ עַל גַּבֵּי זוֹ, אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. טַבְלָיוֹת שֶׁל עֵץ זוֹ עַל גַּב זוֹ אֵינָן מְבִיאוֹת אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁתְּהֵא הָעֶלְיוֹנָה גְבוֹהָה מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח. וְאִם הָיוּ שֶׁל שַׁיִשׁ, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת:
1 Ein dicker Mantel und ein dicker Block bringen keine Unreinheit, es sei denn, dass sie eine Handbreite hoch über der Erde liegen. Übereinander liegende Teile eines Kleides bringen keine Unreinheit, es sei denn, dass der oberste Teil eine Handbreite hoch über der Erde liegt. Übereinander gelegte Holzplatten bringen keine Unreinheit, es sei denn, dass die oberste eine Handbreite über der Erde liegt. Bei Marmorplatten aber dringt die Unreinheit aufwärts und abwärts.
ב טַבְלָיוֹת שֶׁל עֵץ שֶׁהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְקַרְנוֹתֵיהֶם וְהֵן גְּבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, הַנּוֹגֵעַ בַּשְּׁנִיָּה, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, כֵּלִים שֶׁתַּחַת הָרִאשׁוֹנָה טְמֵאִים, וְשֶׁתַּחַת הַשְּׁנִיָּה טְהוֹרִין. הַשֻּׁלְחָן אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה, עַד שֶׁיְּהֵא בוֹ רִבּוּעַ בְּפוֹתֵחַ טָפַח:
2 Wenn Holzplatten mit ihren Eckspitzen einander berühren und eine Handbreite hoch über der Erde liegen, so ist, wenn sich eine Unreinheit unter einer derselben befindet, derjenige, der die zweite Platte berührt, siebentägig unrein. Die Geräte unter der ersten sind unrein, die unter der zweiten sind rein. Ein Tisch bringt keine Unreinheit, es sei denn, dass darin ein Viereck von Handbreiten-Weite enthalten ist.
ג חָבִיּוֹת שֶׁהֵן יוֹשְׁבוֹת עַל שׁוּלֵיהֶן אוֹ מֻטּוֹת עַל צִדֵּיהֶן, בָּאֲוִיר, וְהֵן נוֹגְעוֹת זוֹ בָזוֹ בְּפוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת. בַּמֶּה דְבָרִים אֲמוּרִים, בִּטְהוֹרוֹת. אֲבָל אִם הָיוּ טְמֵאוֹת אוֹ גְבוֹהוֹת מִן הָאָרֶץ פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה תַחַת אַחַת מֵהֶן, תַּחַת כֻּלָּם טָמֵא:
3 Wenn Fässer im Freien auf ihrem Boden stehen oder umgelegt sind und einander in Handbreiten-Weite berühren, so dringt eine unter einem befindliche Unreinheit senkrecht aufwärts und abwärts. Wobei ist dies gesagt? Bei reinen (Fässern); sind sie aber unrein, oder stehen sie eine Handbreite hoch über der Erde, so ist, wenn sich eine Unreinheit unter einem derselben befindet, der Raum unter allen unrein.
ד בַּיִת שֶׁחֲצָצוֹ בִנְסָרִים אוֹ בִירִיעוֹת, מִן הַצְּדָדִים אוֹ מִן הַקּוֹרוֹת, טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ טְהוֹרִים. טֻמְאָה בַחֲצָץ, כֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִין. כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, אִם יֶשׁ שָׁם פּוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִים. וְאִם לָאו, טְהוֹרִים:
4 Wenn man ein Haus, mit Brettern oder Teppichen, von den Seiten oder von den Balken abgeteilt hat, so sind, wenn eine Unreinheit im Hause sich befindet, die Geräte in dem Abteil rein; ist eine Unreinheit im Abteil, so sind die Geräte im Hause unrein; die Geräte im Abteil aber sind, wenn dort ein Raum von einer Handbreiten-Weite vorhanden ist, unrein, wenn nicht, rein.
ה חֲצָצוֹ מֵאַרְצוֹ, טֻמְאָה בַחֲצָץ, כֵּלִים שֶׁבַּבַּיִת טְמֵאִים. טֻמְאָה בַבַּיִת, כֵּלִים שֶׁבַּחֲצָץ, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָן טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִין, שֶׁאַרְצוֹ שֶׁל בַּיִת כָּמוֹהוּ עַד הַתְּהוֹם:
5 Teilt man es vom Fussboden ab, so sind, wenn sich eine Unreinheit im Abteil befindet, die Geräte im Hause unrein. Ist die Unreinheit im Hause, so sind die Geräte im Abteil, wenn an ihrer Stelle ein Raum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist, rein; wenn nicht, unrein; denn der Fussboden des Hauses wird bis zum Abgrunde hinab dem Hause gleich geachtet.
ו בַּיִת שֶׁהוּא מָלֵא תֶבֶן וְאֵין בֵּינוֹ לְבֵין הַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, טֻמְאָה בִפְנִים, כֵּלִים שֶׁכְּנֶגֶד יְצִיאָה טְמֵאִים. טֻמְאָה בַחוּץ, כֵּלִים שֶׁבִּפְנִים, אִם יֵשׁ בִּמְקוֹמָם טֶפַח עַל טֶפַח עַל רוּם טֶפַח, טְהוֹרִים. וְאִם לָאו, טְמֵאִים. אִם יֵשׁ בֵּין תֶּבֶן לַקּוֹרוֹת פּוֹתֵחַ טֶפַח, בֵּין כָּךְ וּבֵין כָּךְ טְמֵאִים:
6 Wenn ein Haus mit Stroh gefüllt und zwischen diesem und dem oberen Gebälke nicht ein Raum von einer Handbreite ist, so sind, wenn inwendig eine Unreinheit sich befindet, die dem Ausgange gegenüber befindlichen Geräte unrein; ist die Unreinheit draussen, so sind die Geräte inwendig, falls an ihrer Stelle ein Raum von einer Kubik-Handbreite vorhanden ist, rein, falls nicht, unrein. Ist aber zwischen dem Stroh und dem obern Gebälke ein Raum von einer Handbreite, so sind sie in jedem Falle unrein.
ז בַּיִת שֶׁמִּלְאוֹ עָפָר אוֹ צְרוֹרוֹת, וּבִטְּלוֹ, וְכֵן כְּרִי שֶׁל תְּבוּאָה, אוֹ גַל שֶׁל צְרוֹרוֹת, אֲפִלּוּ כְגַלּוֹ שֶׁל עָכָן, וַאֲפִלּוּ טֻמְאָה בְצַד הַכֵּלִים, טֻמְאָה בוֹקַעַת וְעוֹלָה, בּוֹקַעַת וְיוֹרָדֶת:
7 In einem Hause, das man mit Erde oder mit Steinchen angefüllt hat, die man für immer dort belassen will, ebenso in einem Haufen von Getreide oder in einem Haufen von Sternchen, selbst wie der Steinhäufen über ’Achan, dringt die Unreinheit, selbst wenn sie an der Seite der Geräte sich befindet, nur senkrecht aufwärts und abwärts.
ח חֲצַר הַקֶּבֶר, הָעוֹמֵד בְּתוֹכָהּ טָהוֹר, עַד שֶׁיְהֵא בָהּ אַרְבַּע אַמּוֹת, כְּדִבְרֵי בֵית שַׁמַּאי. בֵּית הִלֵּל אוֹמְרִים, אַרְבָּעָה טְפָחִים. קוֹרָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, בֵּין עוֹמֶדֶת בֵּין מֻטָּה עַל צִדָּהּ, אֵין טָמֵא אֶלָּא כְנֶגֶד הַפֶּתַח. עָשָׂה רֹאשָׁהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, אֵין טָמֵא אֶלָּא עַד אַרְבָּעָה טְפָחִים. וּבִזְמַן שֶׁהוּא עָתִיד לָגֹד, רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, כֻּלָּהּ חִבּוּר:
8 Wer im Vorhofe von Grabhöhlen steht, ist rein, wenn derselbe vier Ellen im Quadrat misst; so nach Bet-Schammai. Bet-Hillel sagen: Vier Handbreiten im Quadrat. Wenn man einen Balken als Verschluss für ein Grab anbringt, er mag aufrecht stehen oder auf der Seite liegen, so ist nur der vor dem Eingang befindliche Teil desselben unrein. Hat man dessen Spitze zum Grab-Verschluss gemacht, so ist er nur bis vier Handbreiten unrein, wenn man (das übrige) wegzuschneiden beabsichtigt. R. Jehuda sagt: Das Ganze gilt als eine Verbindung.
ט חָבִית שֶׁהִיא מְלֵאָה מַשְׁקִים טְהוֹרִים וּמֻקֶּפֶת צָמִיד פָּתִיל, וַעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה, וְהֶחָבִית וְהַמַּשְׁקִין טְהוֹרִין. בְּהֵמָה שֶׁעֲשָׂאָהּ גּוֹלֵל לְקֶבֶר, הַנּוֹגֵעַ בָּהּ, טָמֵא טֻמְאַת שִׁבְעָה. רַבִּי מֵאִיר אוֹמֵר, כֹּל שֶׁיֶּשׁ בּוֹ רוּחַ חַיִּים אֵינוֹ מְטַמֵּא מִשּׁוּם גּוֹלֵל:
9 Wenn man ein Fass voll reiner Getränke, das mit einem fest anschliessenden Deckel versehen ist, zu einem Grab-Verschlusse gemacht hat, so ist, wer es berührt, siebentägig unrein, das Fass aber und die Getränke sind rein. Wenn man ein Tier zu einem Grab-Verschlusse gemacht hat, so ist, wer es berührt, siebentägig unrein. R. Meïr sagt: Alles, was Lebensgeist hat, verunreinigt nicht als Grab-Verschluss.
י הַנּוֹגֵעַ בְּמֵת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים, הַמַּאֲהִיל עַל הַמֵּת וְהַנּוֹגֵעַ בְּכֵלִים, טְמֵאִין. מַאֲהִיל עַל הַמֵּת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, הַנוֹגֵעַ בְּמֵת וּמַאֲהִיל עַל הַכֵּלִים, טְהוֹרִים. אִם יֵשׁ בְּיָדוֹ פוֹתֵחַ טֶפַח, טְמֵאִין. שְׁנֵי בָתִּים וּבָהֶן כִּשְׁנֵי חֲצָאֵי זֵיתִים, פָּשַׁט אֶת שְׁתֵּי יָדָיו לָהֶן, אִם יֵשׁ בְּיָדָיו פּוֹתֵחַ טֶפַח, מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה. וְאִם לָאו, אֵינוֹ מֵבִיא אֶת הַטֻּמְאָה:
10 Wenn jemand einen Toten berührt und Geräte berührt, oder einen Toten überdacht und Geräte berührt, so sind diese unrein. Wenn jemand aber einen Toten überdacht und Geräte überdacht, oder einen Toten berührt und Geräte überdacht, so sind diese rein. Ist aber in seiner Hand eine Handbreiten-Weite, so sind sie unrein. Wenn in zwei Häusern je eine halbe Olivengrösse vom Toten sich befindet und jemand seine beiden Hände in jene hinein ausstreckt, so bringt er, wenn in jeder seiner Hände eine Handbreiten-Weite ist, die Unreinheit; wo aber nicht, bringt er die Unreinheit nicht.