י מְצָאָהּ בָּרֶפֶת, אֵינוֹ חַיָּב בָּהּ. בִּרְשׁוּת הָרַבִּים, חַיָּב בָּהּ. וְאִם הָיְתָה בֵית הַקְּבָרוֹת, לֹא יִטַּמָּא לָהּ. אִם אָמַר לוֹ אָבִיו, הִטַּמֵּא, אוֹ שֶׁאָמַר לוֹ, אַל תַּחֲזִיר, לֹא יִשְׁמַע לוֹ. פָּרַק וְטָעַן, פָּרַק וְטָעַן, אֲפִלּוּ אַרְבָּעָה וַחֲמִשָּׁה פְעָמִים, חַיָּב, שֶׁנֶּאֱמַר (שמות כג) עָזֹב תַּעֲזֹב. הָלַךְ וְיָשַׁב לוֹ וְאָמַר, הוֹאִיל וְעָלֶיךָ מִצְוָה, אִם רְצוֹנְךָ לִפְרֹק פְּרֹק, פָּטוּר, שֶׁנֶּאֱמַר, עִמּוֹ. אִם הָיָה זָקֵן אוֹ חוֹלֶה, חַיָּב. מִצְוָה מִן הַתּוֹרָה לִפְרֹק, אֲבָל לֹא לִטְעֹן. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, אַף לִטְעֹן. רַבִּי יוֹסֵי הַגְּלִילִי אוֹמֵר, אִם הָיָה עָלָיו יָתֵר עַל מַשָּׂאוֹ, אֵין זָקוּק לוֹ, שֶׁנֶּאֱמַר, תַּחַת מַשָּׂאוֹ, מַשְּׂאוֹי שֶׁיָּכוֹל לַעֲמֹד בּוֹ:
10 Findet man es (das Vieh) in einem Stalle, so ist man seinetwegen nicht verpflichtet; (findet man es) im öffentlichen Gebiete, so ist man seinetwegen verpflichtet. Wenn es auf einem Begräbnisplatze sich befindet, so darf er sich seinetwegen nicht verunreinigen. Wenn sein Vater zu ihm sagt: „Verunreinige dich!“ oder wenn er zu ihm sagt: „Gib (das Verlorene) nicht zurück!“, so darf er ihm nicht gehorchen. Hat er (die Last) abgeladen und aufgeladen, (dann nochmals) abgeladen und aufgeladen, selbst vier- oder fünfmal; so ist er (immer noch) verpflichtet, denn es heisst (Exod. 23, 5): „Abladen, abladen sollst du!“ Geht er (der Eigentümer) fort, setzt sich hin und sagt: „Weil es dir geboten ist, so lade ab, wenn du abladen willst!“; dann ist man frei, denn es heisst (das.): „Mit ihm.“ Ist jener aber alt oder krank, so ist man verpflichtet. Es ist von der Thora geboten, abzuladen, nicht aber aufzuladen. R. Simeon sagt: Auch aufzuladen. R. Jose, der Galiläer sagt: Wenn darauf mehr war, als es zu tragen vermag, so ist man seinetwegen nicht verpflichtet, denn es heisst (das.): »Unter seiner Last« d. h. einer Last, die es aushalten kann.