ה הָאוֹמֵר אִישׁ פְּלוֹנִי בְנִי בְּכוֹר לֹא יִטֹּל פִּי שְׁנַיִם, אִישׁ פְּלוֹנִי בְנִי לֹא יִירַשׁ עִם אֶחָיו, לֹא אָמַר כְּלוּם, שֶׁהִתְנָה עַל מַה שֶּׁכָּתוּב בַּתּוֹרָה. הַמְחַלֵּק נְכָסָיו לְבָנָיו עַל פִּיו, רִבָּה לְאֶחָד וּמִעֵט לְאֶחָד וְהִשְׁוָה לָהֶן אֶת הַבְּכוֹר, דְּבָרָיו קַיָּמִין. וְאִם אָמַר מִשּׁוּם יְרֻשָּׁה, לֹא אָמַר כְּלוּם. כָּתַב בֵּין בַּתְּחִלָּה בֵּין בָּאֶמְצַע בֵּין בַּסּוֹף מִשּׁוּם מַתָּנָה, דְּבָרָיו קַיָּמִין. הָאוֹמֵר אִישׁ פְּלוֹנִי יִירָשֵׁנִי בִּמְקוֹם שֶׁיֵשׁ בַּת, בִּתִּי תִירָשֵׁנִי בִּמְקוֹם שֶׁיֶּשׁ בֵּן, לֹא אָמַר כְּלוּם, שֶׁהִתְנָה עַל מַה שֶּׁכָּתוּב בַּתּוֹרָה. רַבִּי יוֹחָנָן בֶּן בְּרוֹקָה אוֹמֵר, אִם אָמַר עַל מִי שֶׁהוּא רָאוּי לְיָרְשׁוֹ, דְּבָרָיו קַיָּמִין. וְעַל מִי שֶׁאֵין רָאוּי לְיָרְשׁוֹ, אֵין דְּבָרָיו קַיָּמִין. הַכּוֹתֵב אֶת נְכָסָיו לַאֲחֵרִים וְהִנִּיחַ אֶת בָּנָיו, מַה שֶּׁעָשָׂה עָשׂוּי, אֲבָל אֵין רוּחַ חֲכָמִים נוֹחָה הֵימֶנּוּ. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, אִם לֹא הָיוּ בָנָיו נוֹהֲגִין כַּשּׁוּרָה, זָכוּר לְטוֹב:
5 Wenn jemand sagt: „jener Mann, (der) mein erstgeborener Sohn (ist), soll keinen zweifachen Anteil erhalten,“ oder: „jener Mann, (der) mein Sohn (ist), soll nicht mit seinen Brüdern erben“, — so hat er nichts gesagt, denn er hat gegen das in der Thora Vorgeschriebene verfügt. Wenn jemand seine Güter mündlich unter seine Kinder verteilt, und dabei dem einen mehr, dem andern weniger zuteilt oder den Erstgeborenen den andern gleich stellt, so sind seine Worte gültig, sagt er aber: „als Erbschaft,“ so hat er nichts gesagt. Hat er (sie) verschrieben (und dabei) sei es am Anfang, sei es in der Mitte, sei es am Ende „als Geschenk“ (hinzugefügt), so sind seine Worte gültig. Wenn jemand sagt: „jener Mann soll mich beerben“ — während er (selbst) eine Tochter hat, (oder er sagt:) „meine Tochter soll mich beerben,“ — während er einen Sohn hat, so hat er nichts gesagt, denn er hat gegen das in der Thora Vorgeschriebene verfügt. R. Jochanan, Sohn Beroka’s, sagt: Wenn er dies gesagt hat auf einen, der fähig ist, von ihm zu erben, so gelten seine Worte; (sagte er es aber) auf einen, der nicht fähig ist, von ihm zu erben, so gelten seine Worte nicht. Wenn jemand seine Güter andern verschreibt und seine Söhne übergeht, so ist das, was er getan hat, gültig; aber die Weisen finden an ihm kein Wohlgefallen. R. Simon, Sohn Gamliels, sagt: Wenn seine Söhne sich nicht ordentlich geführt haben, so mag seiner zum Guten gedacht sein.