Talmud zu Gittin 9:9
יָצָא שְׁמָהּ בָּעִיר מְקֻדֶּשֶׁת, הֲרֵי זוֹ מְקֻדֶּשֶׁת. מְגֹרֶשֶׁת, הֲרֵי זוֹ מְגֹרֶשֶׁת. וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יְהֵא שָׁם אֲמַתְלָא. אֵיזוֹ הִיא אֲמַתְלָא. גֵּרַשׁ אִישׁ פְּלוֹנִי אֶת אִשְׁתּוֹ עַל תְּנַאי, זָרַק לָהּ קִדּוּשֶׁיהָ, סָפֵק קָרוֹב לָהּ סָפֵק קָרוֹב לוֹ, זוֹ הִיא אֲמַתְלָא:
Wenn ihr Name in der Stadt als verlobt herauskam, [Wenn ein Bericht über ein einzelnes Mädchen verbreitet wurde: "Dieses Mädchen wurde heute mit diesem Mann verlobt" (nicht dort, wo es nur ein Gerücht gab, sondern wo Lampen angezündet und Betten ausgebreitet wurden und die Leute gingen rein und raus und sagten: "Sie wurde heute verlobt"], sie wird [angenommen] verlobt. (Wenn ein Bericht herauskam, dass) sie geschieden war, ist sie (angenommen) geschieden. [Dies bezieht sich zu Beginn, nämlich: Diese Frau, über die ein Bericht veröffentlicht wurde, dass sie verlobt war, den wir unterhalten, verbietet ihr, irgendeinen Mann außer diesem zu heiraten —Wenn dann über sie ein Bericht darüber veröffentlicht wurde, dass sie geschieden war, dass der Mann, der sie geheiratet hatte, sie geschieden hatte, wird sie (vermutlich) geschieden [und ist allen Männern gestattet; für den Bericht, den wir am Anfang unterhalten haben—"seine Quittung ist mitgekommen"]. Dies, solange es keine Abschwächung (Amathla) gibt [dh, dass es mit dem Bericht über Verlobung oder Scheidung keine Amathla gibt, eine Überlegung, die die Macht des Berichts bricht]. Was ist ein Amathla? "Dieser Mann ließ sich unter der Bedingung von seiner Frau scheiden"; "Er warf ihr ihre Verlobungsinstrumente zu, möglicherweise in ihre Nähe (in welchem Fall sie verlobt ist); möglicherweise in seine Nähe" (in welchem Fall sie nicht verlobt ist). Dies ist ein Amathla.
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