Talmud zu Bava Batra 8:8
הִנִּיחַ בָּנוֹת גְּדוֹלוֹת וּקְטַנּוֹת, אֵין הַגְּדוֹלוֹת מִתְפַּרְנְסוֹת עַל הַקְּטַנּוֹת וְלֹא הַקְּטַנּוֹת נִזּוֹנוֹת עַל הַגְּדוֹלוֹת, אֶלָּא חוֹלְקוֹת בְּשָׁוֶה. נָשְׂאוּ גְדוֹלוֹת, יִשְׂאוּ קְטַנּוֹת. וְאִם אָמְרוּ קְטַנּוֹת, הֲרֵי אָנוּ נוֹשְׂאוֹת כְּדֶרֶךְ שֶׁנְּשָׂאתֶם אַתֶּם, אֵין שׁוֹמְעִין לָהֶן. זֶה חֹמֶר בַּבָּנוֹת מִבַּבָּנִים, שֶׁהַבָּנוֹת נִזּוֹנוֹת עַל הַבָּנִים וְאֵין נִזּוֹנוֹת עַל הַבָּנוֹת:
Wenn er Töchter [und nicht Söhne] zurücklässt, werden die Erwachsenen nicht auf Kosten der Kleinen gekleidet, und die Kleinen werden nicht auf Kosten der Erwachsenen gefüttert, aber sie teilen sich zu gleichen Teilen. Wenn die erwachsenen Töchter verheiratet sind, können auch die jungen heiraten. Und wenn die Jüngeren sagten: "Wir werden heiraten wie Sie", werden sie nicht beachtet. Dies ist eine Stringenz von Töchtern gegenüber Söhnen: Töchter werden [als Bedingung der Kethuba] auf Kosten der Söhne gefüttert, während sie [kleine Töchter] nicht auf Kosten der [erwachsenen] Töchter gefüttert werden. [Denn wo Söhne nicht erben, werden die Töchter nicht durch den Zustand der Kethuba ernährt, sondern sie teilen sich zu gleichen Teilen, und jeder wird von seinem eigenen Anteil gefüttert.]