Nachschlagewerk zu Bava Metzia 6:7
הִלְוָהוּ עַל הַמַּשְׁכּוֹן, שׁוֹמֵר שָׂכָר. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, הִלְוָהוּ מָעוֹת, שׁוֹמֵר חִנָּם. הִלְוָהוּ פֵּרוֹת, שׁוֹמֵר שָׂכָר. אַבָּא שָׁאוּל אוֹמֵר, מֻתָּר אָדָם לְהַשְׂכִּיר מַשְׁכּוֹנוֹ שֶׁל עָנִי לִהְיוֹת פּוֹסֵק עָלָיו וְהוֹלֵךְ, מִפְּנֵי שֶׁהוּא כְּמֵשִׁיב אֲבֵדָה:
Wenn einer einem anderen ein Versprechen leiht, ist er (der Kreditgeber) ein angeheuerter Beobachter, [ob er ihn verliehen und dann das Versprechen angenommen hat oder das Versprechen angenommen und ihn dann verliehen hat. Und was ist sein "Nutzen"? Die Belohnung einer Mizwa.] R. Yehudah sagt: Wenn er ihm Geld geliehen hat, ist er ein unbezahlter Beobachter, [R. Yehudah hält "die Belohnung einer Mizwa" für nicht relevant in dieser Hinsicht]; Wenn er ihm Früchte geliehen hat, ist er ein engagierter Beobachter [denn Früchte neigen dazu zu verrotten (und sein "Vorteil" besteht darin, frische Früchte als Gegenleistung zu erwarten). Die Halacha stimmt nicht mit R. Yehudah überein.] Abba Shaul sagt: Man darf das ihm anvertraute Versprechen eines armen Mannes [an andere] vermieten, [seine Mietgebühr] festlegen und schrittweise [von den Armen abziehen] Schulden des Menschen.], denn es ist, als würde er einen verlorenen Gegenstand (an den armen Mann) zurückgeben. [Und dies nur mit einem Versprechen, dessen Miete hoch und dessen Wertminderung (durch Verwendung) niedrig ist, wie Hacke oder Spaten und dergleichen. Und das ist die Halacha.]