Quoting%20commentary zu Avodah Zarah 5:2
יֵין נֶסֶךְ שֶׁנָּפַל עַל גַּבֵּי עֲנָבִים, יְדִיחֵן וְהֵן מֻתָּרוֹת. וְאִם הָיוּ מְבֻקָּעוֹת, אֲסוּרוֹת. נָפַל עַל גַבֵּי תְאֵנִים אוֹ עַל גַּבֵּי תְמָרִים, אִם יֵשׁ בָּהֶן בְּנוֹתֵן טַעַם, אָסוּר. מַעֲשֶׂה בְּבַיְתוֹס בֶּן זוֹנָן שֶׁהֵבִיא גְרוֹגָרוֹת בִּסְפִינָה, וְנִשְׁתַּבְּרָה חָבִית שֶׁל יֵין נֶסֶךְ וְנָפַל עַל גַּבֵּיהֶן, וְשָׁאַל לַחֲכָמִים וְהִתִּירוּם. זֶה הַכְּלָל, כֹּל שֶׁבַּהֲנָאָתוֹ בְּנוֹתֵן טַעַם, אָסוּר. כֹּל שֶׁאֵין בַּהֲנָאָתוֹ בְּנוֹתֵן טַעַם, מֻתָּר, כְּגוֹן חֹמֶץ שֶׁנָּפַל עַל גַּבֵּי גְרִיסִין:
Wenn Yayin Nesech auf Trauben gefallen ist, spült er sie [in kaltem Wasser] und sie sind erlaubt. Wenn sie geteilt wurden, sind sie verboten. [(Unsere Mischna ist fehlerhaft. Es wurde gelehrt (nach "sie sind verboten"): "Und wenn es einen ungesalben Geschmack verleiht, ist es erlaubt."] Und es geschah [so] mit Baitus, dem Sohn von Zonin, dass er getrocknet transportierte Feigen in einem Boot und ein Krug Yayin Nesech brachen und fielen auf sie, und er fragte [die Halacha] nach den Weisen, und sie erlaubten ihnen. Dies ist die Regel: Alles, was in seinem Genuss die Vermittlung eines [Verbotenen] beinhaltet. Geschmack ist verboten. Alles, was in seinem Genuss nicht die Vermittlung eines verbotenen Geschmacks beinhaltet, ist erlaubt, wie wenn [verbotener] Essig auf erlaubte Grütze fällt, [in welchem Fall der verliehene Geschmack ein ungesüßlicher ist. (Und dies, wenn der Grütze kochen, wenn der Essig auf sie fällt. In diesem Fall verdirbt er sie von Anfang bis Ende. Es gibt vier Arten von vermittelten Aromen: 1) ein Aroma, das von Anfang bis Ende heilsam ist, wie das von (verbotenem) Wein in gekochtes Fleisch oder Fisch. Dies ist mit Sicherheit verboten. 2) ein Geschmack, der ist von Anfang bis Ende ungesal, wie das von (verbotenen) Fischfetten oder (verbotenem) Fleisch in Honig. Dies ist von Anfang an zulässig. 3) ein Geschmack, der am Anfang nicht heilsam, am Ende aber heilsam ist, wie (verbotener) Honig in Wein, der ihn am Anfang verdirbt, ihm aber Aroma und Geschmack verleiht, sobald der Wein Vorrang hat. 4) ein Geschmack, der am Anfang heilsam, am Ende aber nicht heilsam ist, wie der der Fleischfette mit Butter oder der (dh der Geschmack) eines Gefäßes, das nicht am selben Tag verwendet wird ( Geschmack), als es eintrat, war heilsam und wurde später ungesund. Diese (letzten) beiden sind aus Zweifel verboten. Wenn diese Körner, in die Essig fiel, nicht kochten, sind sie daher ohne Zweifel verboten. Denn Essig in (ungekochten) Körnern ist (zunächst) ungesal und (dann) heilsam. Und obwohl, wenn er sie danach kocht, der Geschmack verdorben ist, ist dies ein Beispiel für die Verbesserung und dann die Verwöhnung, und es ist verboten (aus Zweifel).]
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