Mischna
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Musar zu Pirkei Avot 2:2

רַבָּן גַּמְלִיאֵל בְּנוֹ שֶׁל רַבִּי יְהוּדָה הַנָּשִׂיא אוֹמֵר, יָפֶה תַלְמוּד תּוֹרָה עִם דֶּרֶךְ אֶרֶץ, שֶׁיְּגִיעַת שְׁנֵיהֶם מְשַׁכַּחַת עָוֹן. וְכָל תּוֹרָה שֶׁאֵין עִמָּהּ מְלָאכָה, סוֹפָהּ בְּטֵלָה וְגוֹרֶרֶת עָוֹן. וְכָל הָעֲמֵלִים עִם הַצִּבּוּר, יִהְיוּ עֲמֵלִים עִמָּהֶם לְשֵׁם שָׁמַיִם, שֶׁזְּכוּת אֲבוֹתָם מְסַיַּעְתָּן וְצִדְקָתָם עוֹמֶדֶת לָעַד. וְאַתֶּם, מַעֲלֶה אֲנִי עֲלֵיכֶם שָׂכָר הַרְבֵּה כְּאִלּוּ עֲשִׂיתֶם:

R. Gamliel, der Sohn von R. Yehudah Hanassi, sagt: Das Torastudium "wird" mit Derech Eretz [Arbeit oder Geschäft], denn die Mühe beider bewirkt, dass die Sünde vergessen wird. [Denn die Tora schwächt die Kraft und die Arbeit eines Menschen und bricht den Körper, und infolgedessen weicht die böse Neigung von ihm ab. Und wenn Sie fragen würden: Wenn ja, lassen Sie ihn immer in der Tora arbeiten, und seine Arbeit würde die Sünde verbannen. Warum wird dann Arbeit benötigt? Es muss daher gesagt werden:] Und alle Tora ohne Arbeit geht am Ende verloren und fördert die Sünde. [Denn man kann nicht ohne Lebensunterhalt leben, und sein Ziel wird es sein, Menschen auszurauben, und sein Lernen wird vergessen.] Und alle, die mit der Gemeinde arbeiten, sollen mit ihnen um des Himmels willen arbeiten. Denn das Verdienst ihrer Väter und ihre Gerechtigkeit, die für immer steht, und nicht die Anstrengungen der Arbeiter, werden ihnen helfen, ihre Gerechtigkeit ans Licht zu bringen. Und Sie, die Arbeiter ], Ich werde dir eine große Belohnung geben, als hättest du es getan. [Auch wenn dieses Gute nicht durch deine Taten, sondern durch das Verdienst der Väter der Gemeinde bewirkt wurde, werde ich dir Belohnung geben, als hättest du dieses große Heil in Israel gewirkt, da du um des Himmels willen arbeitest. Alternativ: alle, die mit der Gemeinde arbeiten, um sie zu einer Mizwa zu zwingen— für wohltätige Zwecke oder die Erlösung von Gefangenen —Lass sie dies um des Himmels willen tun. Denn das Verdienst der Väter der Gemeinde wird ihnen helfen, das zu geben, was sie (die Arbeiter) ihnen auferlegen—sogar großer Reichtum. Und die Nächstenliebe, die sie (die Gemeinde) tun, wird für immer für sie stehen. Und du, der du die Gemeinde zu dieser Mizwa zwingst—Ich werde dich belohnen, als hättest du die Mizwa mit deinem Reichtum vollbracht. Und Rambam erklärt: "Und ich werde dir Belohnung geben, als hättest du sie getan."— Wenn Sie in Ihrer Arbeit mit der Gemeinde die Aufführung einer bestimmten Mizwa ausgelassen haben, werde ich Sie belohnen, als hätten Sie diese Mizwa ausgeführt.]

Orchot Tzadikim

The seventh thought which leads to rejoicing is that he should know that the Creator, Blessed is He, created man for many labors and provided food for him to obtain through much exertion and work and that if all these things like food and clothes were prepared for man without any trouble at all on his part there would be a number of commandments that would not exist — for instance Charity — laws prohibiting robbery, theft, covetousness, and many similar commandments. Then too, if all were provided, man would have no need to trust in God. And for this reason, Hezekiah the King of Judea hid the Book of Healings (Berakoth 10b) in order that the sick person should trust in God, may He be Exalted, and not merely in drugs. Moreover, if a man were freed from the necessity of work and did not have to trouble himself about his sustenance, he would kick out against all restraint and pursue wrongdoing as it is written : "When Jeshurun prospered, he kicked" (Deut. 32:15). And our Sages said : "The study of the Torah is good when combined with making a living, for the exertion necessary for both activities causes one to forget all thought of sinning" (Aboth 2:2).
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