Mischna
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Kabbalah zu Rosh Hashanah 3:7

הַתּוֹקֵעַ לְתוֹךְ הַבּוֹר אוֹ לְתוֹךְ הַדּוּת אוֹ לְתוֹךְ הַפִּטָּס, אִם קוֹל שׁוֹפָר שָׁמַע, יָצָא. וְאִם קוֹל הֲבָרָה שָׁמַע, לֹא יָצָא. וְכֵן מִי שֶׁהָיָה עוֹבֵר אֲחוֹרֵי בֵית הַכְּנֶסֶת, אוֹ שֶׁהָיָה בֵיתוֹ סָמוּךְ לְבֵית הַכְּנֶסֶת, וְשָׁמַע קוֹל שׁוֹפָר אוֹ קוֹל מְגִלָּה, אִם כִּוֵּן לִבּוֹ, יָצָא, וְאִם לָאו, לֹא יָצָא. אַף עַל פִּי שֶׁזֶּה שָׁמַע וְזֶה שָׁמַע, זֶה כִּוֵּן לִבּוֹ וְזֶה לֹא כִוֵּן לִבּוֹ:

Wenn man in ein Loch [im Boden] oder in einen Duth [einen Ort, der von Trennwänden am Boden umgeben ist] oder in einen Pitam [ein großes irdenes Gefäß] bläst. —Wenn er das Geräusch des Schofars gehört hat, hat er seine Verpflichtung erfüllt [dh wenn jemand, der außerhalb des Lochs steht, das Geräusch des in das Loch geblasenen Schofars gehört hat (denn diejenigen im Loch erfüllen immer ihre Verpflichtung und hören immer das Geräusch des Schofars Schofar)]; Wenn er einen Nachhall hörte, hat er seine Verpflichtung nicht erfüllt. Ebenso, wenn jemand hinter dem Gebetshaus vorbeiging oder wenn sein Haus in der Nähe des Gebetshauses war und er den Klang des Schofars oder das Lesen des Megillah hörte—wenn er die Absicht hatte [seine Verpflichtung zu erfüllen], erfüllt er sie; wenn nicht, erfüllt er es nicht. [Und obwohl der Schofar-Gebläse ihn nicht zur Erfüllung seiner Verpflichtung im Sinn hat, sprechen wir hier vom Küster des Gebetshauses, der alle im Sinn hat, die ihn zur Erfüllung seiner Verpflichtung hören. Daher erfüllt er seine Verpflichtung, obwohl er diesen Passanten nicht speziell im Sinn hatte und ihn nicht kannte. Aber wenn einer den Schofar bläst, damit ein Individuum seiner Verpflichtung nachkommt, muss jeder die (jeweils) angemessene Absicht haben.] Obwohl dieser eine hörte und dieser eine hörte, hatte dieser eine Absicht und der andere hatte keine Absicht.

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