Mischna
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Halakhah zu Avodah Zarah 2:4

נוֹדוֹת הַגּוֹיִם וְקַנְקַנֵּיהֶן וְיַיִן שֶׁל יִשְׂרָאֵל כָּנוּס בָּהֶן, אֲסוּרִין, וְאִסּוּרָן אִסּוּר הֲנָאָה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין אִסּוּרָן אִסּוּר הֲנָאָה. הַחַרְצַנִּים וְהַזַּגִּין שֶׁל גּוֹיִם אֲסוּרִין, וְאִסּוּרָן אִסּוּר הֲנָאָה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, לַחִין, אֲסוּרִין, יְבֵשִׁין, מֻתָּרִין. הַמֻּרְיָס וּגְבִינוֹת בֵּית אֻנְיָקִי שֶׁל גּוֹיִם אֲסוּרִין, וְאִסּוּרָן אִסּוּר הֲנָאָה, דִּבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵין אִסּוּרָן אִסּוּר הֲנָאָה:

Die [Leder-] Häute der Heiden und ihre [Steingut], Gefäße und der Wein eines Juden in ihnen sind verboten, und ihre Ausgabe (Verbot) ist eine Ausgabe (Ableitung von) Nutzen. Dies sind die Worte von R. Meir. Und die Weisen sagen: Ihr Aussteller ist kein Aussteller von Nutzen. [Und das ist ihr Lärm: Wenn sie neu sind, ist es erlaubt, sofort Wein in sie zu geben. Und wenn der Nichtjude Wein in sie gegeben hat, um sie aufzubewahren, füllt er sie mit Wasser, das er dort drei volle Tage lang stehen lässt, verschüttet das Wasser jeden vollen Tag der drei Tage und ersetzt es durch frisches Wasser, wonach es erlaubt ist lege Wein hinein. Und wenn zwölf Monate vergangen wären, ohne dass ein Nichtjudenwein in ihnen war, dürfen sie unmittelbar danach ohne Entleerung.] Die Schalen und Körner (von Trauben) eines Nichtjuden sind verboten, und ihre Ausgabe ist eine Ausgabe von Nutzen. Dies sind die Worte von R. Meir. Und die Weisen sagen: Nasse sind verboten [alle zwölf Monate, um Nutzen zu ziehen], und trockene dürfen [nach zwölf Monaten essen]. Die Muries ((Fisch-) Salzlake, in die sie früher Wein gaben) ] und die Käsesorten der Heiden von Beth Unyaki [einem Dorf, in dem die meisten Kälber dem Götzendienst geopfert wurden] sind verboten. Dies sind die Worte von R. Meir. [R. Meir ist besorgt über die Minderheit (der Fälle) und ist der Ansicht, dass wir, obwohl die Mehrheit der Kälber im Vergleich zu den anderen Tieren eine Minderheit ist, die Minderheit und alle dort vorkommenden Käsesorten fürchten befürchten, dass sie in den Mägen von Kälbern geronnen sind, die dem Götzendienst geopfert wurden.] Und die Weisen sagen: Ihre Ausgabe ist keine Ausgabe von Nutzen. [Die Weisen sind nicht besorgt über die Minderheit. Die Halacha stimmt in all diesen drei Fällen nicht mit R. Meir überein.]

Gray Matter III

Nonetheless, Rav Weitman (Bin’tiv Hechalav p. 40) contends that since the price of non-kosher milk is tens of times greater than that of kosher milk, we need not be concerned that the former was introduced into the latter. He argues for extending the Pri Chadash’s interpretation of ein b’edro tamei to allow chalav akum even where non-kosher animals are milked as long as a large price difference discourages mixing the milks. The basis for this approach is the Gemara’s assertion (Avodah Zarah 34b) that although the Mishnah (Avodah Zarah 2:4) prohibits non-Jews’ muryas (oil from pickled fish, which sometimes contained wine) due to concern that non-kosher wine was added, the prohibition does not apply when wine is far more expensive than pure muryas.
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