Kommentar zu Pesachim 5:9
כֵּיצַד תּוֹלִין וּמַפְשִׁיטִין, אֻנְקְלָיוֹת שֶׁל בַּרְזֶל הָיוּ קְבוּעִים בַּכְּתָלִים וּבָעַמּוּדִים, שֶׁבָּהֶן תּוֹלִין וּמַפְשִׁיטִין. וְכָל מִי שֶׁאֵין לוֹ מָקוֹם לִתְלוֹת וּלְהַפְשִׁיט, מַקְלוֹת דַּקִּים חֲלָקִים הָיוּ שָׁם, וּמֵנִיחַ עַל כְּתֵפוֹ וְעַל כֶּתֶף חֲבֵרוֹ, וְתוֹלֶה וּמַפְשִׁיט. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, אַרְבָּעָה עָשָׂר שֶׁחָל לִהְיוֹת בְּשַׁבָּת, מֵנִיחַ יָדוֹ עַל כֶּתֶף חֲבֵרוֹ, וְיַד חֲבֵרוֹ עַל כְּתֵפוֹ, וְתוֹלֶה וּמַפְשִׁיט:
Wie würden sie suspendieren und enthäuten (das Opfer)? In den Wänden und in den Stangen [kleine Stangen namens "Nanasim" ("Zwerge"), die im Azarah-Schlachthaus befestigt waren] waren Eisenhaken [mit nach oben gebogenen Köpfen] befestigt, an denen sie aufgehängt und enthäutet wurden. Und wenn man keinen Platz zum Aufhängen und Enthäuten hätte—Dort gab es dünne, glatte ["bellte"] Stöcke, die er auf seine Schulter und die Schulter seines Nachbarn legte und an denen er schwebte und enthäutete (das Opfer). R. Eliezer sagt: Wenn der Vierzehnte (von Nissan) an einem Sabbat ausfiel (wenn es nicht erlaubt ist, die Stöcke zu bewegen), legt er seine Hand auf die Schulter seines Nachbarn und sein Nachbar (legt) seine Hand auf seine Schulter und er hängt es auf [an seinen Ellbogensehnen in (der Armbeuge]) und schält es ab. Die Halacha stimmt nicht mit R. Eliezer überein, da es im Tempel keine Shvuth (rabbinische "Ruhe") gibt.]
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