Kommentar zu Bava Kamma 4:8
שׁוֹר שֶׁהוּא יוֹצֵא לְהִסָּקֵל וְהִקְדִּישׁוֹ בְעָלָיו, אֵינוֹ מֻקְדָּשׁ. שְׁחָטוֹ, בְּשָׂרוֹ אָסוּר. וְאִם עַד שֶׁלֹּא נִגְמַר דִּינוֹ הִקְדִּישׁוֹ בְעָלָיו, מֻקְדָּשׁ. וְאִם שְׁחָטוֹ, בְּשָׂרוֹ מֻתָּר:
Wenn ein Ochse herausgenommen wurde, um gesteinigt zu werden, und sein Besitzer ihn (dem Tempel) gewidmet hat, ist er nicht gewidmet. Wenn er es schlachtet, ist sein Fleisch verboten, [es wird geschrieben (2. Mose 21:28): "Der Ochse soll gesteinigt und sein Fleisch nicht gegessen werden." Weiß ich aus "Der Ochse soll gesteinigt werden" nicht, dass es Neveilah [Aas] ist, das nicht gegessen werden darf? Warum muss gesagt werden: "und sein Fleisch soll nicht gegessen werden"? Zu lehren, dass es verboten ist, wenn er es nach seinem Urteil geschlachtet hat (um gesteinigt zu werden).] Und wenn sein Besitzer es vor seiner Verkündung ausgesprochen hat, ist es gewidmet. [Ein (praktischer) Unterschied—Wenn er davon profitiert, ist er an mir schuld (Missbrauch von heiligem Eigentum). Und wenn er es schlachtete, ist sein Fleisch erlaubt.
Rambam on Mishnah Bava Kamma
Bartenura on Mishnah Bava Kamma
English Explanation of Mishnah Bava Kamma
But if before its sentence was complete its owner dedicated it, it is dedicated. If he slaughtered it, its flesh is permitted.
Mishnah Eight deals with an owner of a goring ox who tried to “cheat the system” by either dedicating the ox to the Temple, and thereby getting credit for a sacrifice, or by ritually slaughtering the ox, and thereby getting food to eat and the leather from the hide. We learned in the aforementioned verses in Exodus that the ox must be executed and its meat is forbidden for use. Our mishnah tells us that this is so only if its sentence has already been pronounced by the court. If it has not, and a person should either dedicate it or slaughter it, the person’s actions are valid and either the Temple or the person himself may derive benefit from the ox.